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2. September 2022

Frankfurt am Main - wo die Banken an den Wolken kratzen

Frankfurt am Main – eine Stadt im Herzen von Europa, unbestrittenes Finanzzentrum von Europas größter Volkswirtschaft, mit internationalem Großflughafen und Weltstadtflair und mehr Grün, als Auswärtige gemeinhin denken. Das Ballungsgebiet Rhein-Main ist die wirtschaftliche Herzkammer der Republik und besticht gleichzeitig durch hohe Lebensqualität. Entsprechend groß ist die Nachfrage am Wohnungsmarkt. Stadt und Region sind aber auch sehr vielfältig. Deshalb kommt es auch auf den jeweiligen Stadtteil an.

Erst kürzlich wurde die fünftgrößte Stadt Deutschlands im Ranking des britischen „Economist“ auf Platz sieben der lebenswertesten Städte weltweit gerankt und ist damit die einzige deutsche Stadt in den Top zehn. Frankfurt kann sich sehen lassen neben Städten wie Wien, Kopenhagen, Zürich, Vancouver, Genf, Amsterdam und Osaka und bestätigt damit das Gefühl, dass die Frankfurter*innen sowieso schon immer hatten: Frankfurt ist eine kleine Weltmetropole. Besonders in den Kategorien Infrastruktur, Gesundheitsversorgung, Kultur und Umwelt konnte Frankfurt punkten. Auch das dürfte die wenigsten Bewohner verwundern, da Frankfurt mit seinem Flughafen Deutschlands wahres Tor zur Welt ist – nicht nur für zig Millionen Passagiere, sondern auch für mehr als zwei Millionen Tonnen Luftfracht im Jahr.

Lebensgefühl – durch Kultur und Parks

Das Kulturangebot ist für eine Stadt dieser Größe mit gerade einmal 750.000 Einwohnern ziemlich einmalig. Am Museumsufer reihen sich die Museen aneinander wie Perlen an einer Schnur. Sehr zentral gelegen finden sich in der Innenstadt die Alte Oper, das Schauspielhaus, das Literaturhaus und zahlreiche weitere Kulturangebote wie Open-Air-Theater im Grüneburgpark, Lesungen im Mousonturm oder Stadtführungen durch die geschichtsträchtigen Orte Frankfurts.

Die zahlreichen Parks werten dabei das Stadtbild auf: Die gesamte Innenstadt, im Mittelalter noch umgeben von einer Stadtmauer, ist beispielsweise umrahmt von einem einzigen Park, den Wallanlagen. Und mit dem Grüngürtel ist die Stadt selbst von riesigen Grün- und Waldflächen umgeben, wie etwa dem Stadtwald im Süden oder dem Lohrberg im Norden, welcher einen traumhaften Ausblick auf die Skyline Frankfurts bietet. Ungeschlagen für den Blick auf die Skyline sind jedoch die Rad- und Spazierwege am Main, die besonders vom Osten aus die Hochhäuser und Bankentürme in international bekanntem Arrangement erlebbar machen.

Vielseitige Stadtteile

Auch die Stadtteile spiegeln die unterschiedlichen Seiten Frankfurts wider: Vom weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Bahnhofsviertel mit seinem etwas verruchten Ruf über die Alt- und Innenstadt mit dem von Touristen aus aller Welt fotografierten Römerberg und der Fußgängerzone Zeil bis zum linksmainischen Sachsenhausen, dem besungenen „Herz von Frankfurt“ mit seinen Apfelweinkneipen. Das Ostend wurde mit dem neuen EZB-Gebäude stark aufgewertet. Bockenheim ist der bevölkerungsreichste Stadtteil, hier findet sich unter anderem der alte Campus Johann Wolfgang Goethe-Universität, der nun nach und nach ins Westend umzieht. Der Stadtteil, der alle Vorzüge eint, ist wohl das Nordend, das sehr zentral gelegen ist und für wirklich alle etwas bietet.

Tradition trifft auf Potenzial

Das urbane Lebensgefühl in der Stadt wird jeden Erstbesucher positiv überraschen. Schokoladenseiten der Stadt sind Elbufer und Domplatz sowie natürlich das berühmte Hundertwasserhaus, aber auch die Gründerzeitviertel wie rund um den Hasselbachplatz laden zum Bummeln und Verweilen ein. Gastronomie, Sport und Kultur müssen den Vergleich mit vielen anderen Landeshauptstädten nicht scheuen – der SC Magdeburg ist amtierender deutscher Handballmeister. Die Stadt fördert zudem ihr kulturelles Erbe: 2019, zum 100. Geburtstag der Bauhaus-Stilrichtung, begann man mit der Sanierung geschichtsträchtiger Gebäude, die im Verlaufe der DDR-Geschichte verfallen sind oder nur dürftig saniert wurden. Sie werden nun in neuem Glanz erstrahlen.

Nordend – die Perle Frankfurts

Als zentraler Teil der erweiterten Kernstadt schließt sich das Nordend direkt nördlich an die Innenstadt an, zwischen Universität und Ostend. Im Süden lockt das Eschenheimer Tor mit vielen Lokalen, Bars und einem großen Kino und ist fußläufig von der Shoppingmeile Zeil aus erreichbar. Die von Gründerzeit-Altbauten geprägte Gegend versprüht Tradition sowie urbanes Flair gleichzeitig. Wer hier studieren möchte, kann neben der Johann Wolfgang Goethe-Universität auch die Frankfurt University of Applied Sciences oder die international renommierte Frankfurt School of Finance & Management besuchen. Direkt bei der Frankfurt School sind auch die Deutsche Nationalbibliothek und der geschichtsträchtige Alte Jüdische Friedhof gelegen, wo unter anderem der Philosoph Arthur Schopenhauer beigesetzt wurde.

Neben dem Sport Club Frankfurt 1880 e.V., der Rugby, Hockey, Tennis, Lacrosse und weitere athletische Disziplinen anbietet, findet sich auch der Hessische Rundfunk, der neben seiner Funktion als Kulturproduzent auch wichtiger regionaler Arbeitgeber ist. Das Gelände war ursprünglich als Regierungsviertel der Bundesregierung geplant, doch dann entschied sich der Bundestag für Bonn als provisorische Hauptstadt der Bundesrepublik. Das Freizeitangebot im Nordend ist geprägt durch urbanen und belebten Lifestyle und kann sich mit vielerlei Geschäften, Restaurants, Bars und Cafés sehen lassen. Kein Geheimtipp mehr ist „Eis Christina“, wo die Frankfurterinnen und Frankfurter sich im Sommer in langen Schlangen die Beine in den Bauch stehen für eine Kugel der wunderbaren Eiscreme.

Frankfurt ist damit nicht nur bloß Stadt, Metropole und Heimat – Frankfurt ist ein Lebensgefühl, welches der Frankfurter Dichter und Schriftsteller Friedrich Stoltze einst so in breitestem Hessisch beschrieb: „Es is kaa Stadt uff der weite Welt, die so merr wie mei Frankfort gefällt, un es will merr net in mein Kopp enei, wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!“