Bevor man sich mit den Möglichkeiten des Geldanlegens befasst, gilt es, sich zunächst einen Überblick über die eigene Finanzlage verschaffen. Dafür werden alle Einnahmen und Ausgaben sowie die Geldbestände auf den Konten erfasst. So erhält man ein besseres Verständnis über die eigene Liquidität sowie dem Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben. Wichtig ist es auch, alle Barzahlungen und die Belastungen auf der Kreditkarte mit einzubeziehen. Je detaillierter diese Übersicht ist, desto besser. Dabei sollten auch kleinere Zahlungen wie das belegte Brötchen vom Bäcker auf dem Weg zur Arbeit oder der schnelle Mittagssnack nicht vergessen werden. Denn selbst solche vermeintlich kleinen Ausgaben können sich im Laufe eines Jahres auf ein hübsches Sümmchen von mehr als 1.000 Euro belaufen.
Eine detaillierte Finanzübersicht gibt Ihnen also einen genauen Überblick darüber, wo Ihr Geld hinfließt. Diese Übersicht kann manuell anfertigt werden, beispielsweise durch das Anlegen eines Haushaltsbuchs. Wer es digital mag, der kann eine Exceltabelle anlegen oder eine der zahlreichen Apps nutzen, die hierfür zur Verfügung stehen.
Sie haben Bedenken wegen der Datensicherheit? Dann schauen Sie mal auf der Website Ihrer Bank nach – viele Geldinstitute bieten inzwischen „digitale Haushaltsbücher“, die sogar direkt mit dem Konto verknüpft werden können.
Die Finanzübersicht und die damit verbundene Planung ist die Voraussetzung für den späteren Vermögensaufbau. Hierfür gilt es, individuelle finanzielle Ziele festzulegen und Strategien zu bestimmen, wie man diese erreichen kann. Eine davon ist das sogenannte Drei-Töpfe-Modell.