Jeder Mensch hat seine festen Ausgaben, an denen man leider nicht viel ändern kann. Zum Beispiel für die Miete, Lebensmittel als Lebensstandard, das Auto oder die Monatskarte für mehr Mobilität. Doch bei vielen anderen Ausgaben gerade im alltäglichen Leben gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese zu verringern. Auch wenn es sich bei den einzelnen Sachen nur um kleine Beträge handelt, so kann dies summiert doch jeden Monat beträchtliche Ersparnisse bedeuten.

Tipp 1: Haushaltsbuch führen

Der erste Schritt zum erfolgreichen Sparen: den Überblick behalten, wo man wie viel Geld ausgibt. Ein Haushaltsbuch ist da der beste Weg. Es muss sich natürlich nicht unbedingt um ein wirkliches Buch handeln. Ein Haushaltsbuch in Form einer Excel-Tabelle funktioniert ebenfalls. Auch einige Banken bieten inzwischen eine solche Funktion über ihre Apps an. Darin führt man alle Einnahmen und Ausgaben auf. So behält man seine Geldmittel im Auge und kann die monatlichen Ausgaben miteinander vergleichen und schnell Sparpotenziale ausmachen.

Tipp 2: „Abonnement-Jumping“

Netflix, Amazon Prime, Disney+, dann noch Spotify und Apple Music: Das Angebot ist nahezu unendlich. Jeder von uns hat wahrscheinlich diverse Abonnements. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Gerade bei den verschiedenen Streaming Diensten bezahlt man schon mal diversen Anbietern einen monatlichen Betrag, nutzt aber tatsächlich nur einen Dienst, auf dem gerade die Lieblingsserie läuft. Hierbei kann „Abonnement-Jumping“ hilfreich sein. Man überlegt sich im Vorfeld, welche Filme und Serien man im nächsten Monat schauen will und abonniert eben jenen Anbieter, der diese in seiner Mediathek hat – die anderen kündigt man. So kann man sich beispielsweise jeden Monat oder auch alle zwei bis drei Monate für einen neuen Anbieter entscheiden, diesen „leerbingen“ [das Akkordgucken von Serien] und dann zum nächsten weiterziehen.

Tipp 3: Gebraucht kaufen

Nicht nur nachhaltig, sondern obendrein sparsam: Ob Handy, Möbel oder Gitarre. Im Internet kann man so ziemlich alles gebraucht kaufen. Wenn man sich genügend informiert, ist die Qualität fast genauso gut wie neu, der Preis aber weitaus geringer. Darüber hinaus kann man alte Produkte durch Upcycling zusätzlich aufwerten. Davon profitieren Umwelt und Geldbeutel! Ein weiterer Vorteil: der individuelle Touch im eigenen Heim.

Tipp 4: Anbieter vergleichen

Ob Strom, Versicherung oder der Handyvertrag: Die Unterschiede zwischen den Anbietern können enorm sein. Es empfiehlt sich, die aktuellen Angebote verschiedener Anbieter regelmäßig zu vergleichen. Zudem ist es meistens besser, einen Vertrag – beispielsweise den Mobilfunkvertrag – zu kündigen und einen neuen Vertrag abzuschließen, auch wenn es sich um denselben Anbieter handelt. So kann man häufig ein attraktiveres Angebot herausholen. Bei vielen Energiedienstleistern winken zur „Begrüßung“ Prämien und Gutscheine, die sich häufig direkt mit den monatlichen Abschlägen verrechnen lassen.

Tipp 5: Das Gesparte nicht auf dem Sparbuch liegen lassen

Was macht man mit den ganzen Ersparnissen durch die vorangegangenen Tipps? Aufs Sparbuch legen? Bitte nicht. Die Zeiten, in denen Sparbücher profitable Zinsen abgeworfen haben, sind lange vorbei. Und die aktuelle Nullzins- beziehungsweise Negativzinspolitik wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. Das heißt, aufgrund der stetigen Inflation und den nicht vorhandenen Zinsen verlieren die Ersparnisse sogar an Wert. Besser ist es, sein Geld anzulegen. Dabei müssen auch keine großen Beträge eingesetzt oder hohe Risiken eingegangen werden. Crowdinvestments im Immobilienbereich bieten die Möglichkeit, bereits ab 100 Euro in risikoarme Immobilienprojekte zu investieren und dabei von Zinsen bis 7,0 Prozent zu profitieren.