Private Finanzplanung: Das 3-Töpfe-Modell

Private Finanzplanung: Das 3-Töpfe-Modell

Die private Finanzplanung ist ein sehr wichtiges, aber auch nicht immer einfaches Unterfangen. Es gibt viele Strategien und diverse Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Doch welche Formen sind sinnvoll?

Bevor man sich mit den Möglichkeiten des Geldanlegens befasst, gilt es, sich zunächst einen Überblick über die eigene Finanzlage verschaffen. Dafür werden alle Einnahmen und Ausgaben sowie die Geldbestände auf den Konten erfasst. So erhält man ein besseres Verständnis über die eigene Liquidität sowie dem Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben. Wichtig ist es auch, alle Barzahlungen und die Belastungen auf der Kreditkarte mit einzubeziehen. Je detaillierter diese Übersicht ist, desto besser. Dabei sollten auch kleinere Zahlungen wie das belegte Brötchen vom Bäcker auf dem Weg zur Arbeit oder der schnelle Mittagssnack nicht vergessen werden. Denn selbst solche vermeintlich kleinen Ausgaben können sich im Laufe eines Jahres auf ein hübsches Sümmchen von mehr als 1.000 Euro belaufen.

Eine detaillierte Finanzübersicht gibt Ihnen also einen genauen Überblick darüber, wo Ihr Geld hinfließt. Diese Übersicht kann manuell anfertigt werden, beispielsweise durch das Anlegen eines Haushaltsbuchs. Wer es digital mag, der kann eine Exceltabelle anlegen oder eine der zahlreichen Apps nutzen, die hierfür zur Verfügung stehen. Sie haben Bedenken wegen der Datensicherheit? Dann schauen Sie mal auf der Website Ihrer Bank nach – viele Geldinstitute bieten inzwischen „digitale Haushaltsbücher“, die sogar direkt mit dem Konto verknüpft werden können.

Die Finanzübersicht und die damit verbundene Planung ist die Voraussetzung für den späteren Vermögensaufbau. Hierfür gilt es, individuelle finanzielle Ziele festzulegen und Strategien zu bestimmen, wie man diese erreichen kann. Eine davon ist das sogenannte Drei-Töpfe-Modell.

Das Drei-Töpfe-Modell

Das Drei-Töpfe-Modell ist ein einfaches System für Ihre individuelle Finanzplanung. Es besteht aus einem „Bartopf“, einem „Sicherheitstopf“ und einem „Wachstumstopf“. Gerade für junge Privatanleger empfehlen wir diese Strategie, um die eigenen Finanzen zu regeln und um investieren zu können, ohne das Risiko des „Totalverlusts“ einzugehen.

Bartopf (Girokonto): Das Girokonto dient für alltägliche Ausgaben wie zum Beispiel Miete, Lebensmittelkauf, Restaurant- und Kinobesuche. Dieser Topf beinhaltet das Geld, das kurzfristig verfügbar sein muss. Grob könnte man sagen, dass auf dem Girokonto ungefähr drei Nettokaltmieten zur Verfügung stehen sollten.

Sicherheitstopf (Tages- oder Festgeldkonto) Das Tages- oder Festgeldkonto dient zur klassischen Schaffung von Rücklagen, um größere anfallende Ausgaben zu stemmen, beispielsweise für ein neues Auto oder die große Reise im Sommer, sobald dies wieder möglich ist. Es dient somit als Spartopf für planbare Investitionen in den kommenden Jahren. Der Kühlschrank ist kaputt oder die Waschmaschine leckt? Auch als Absicherung bei plötzlich auftretenden größeren finanziellen Verpflichtungen fungiert das Tages- oder Festgeldkonto.

Wachstumstopf (Investment-Anlage): Der Wachstumstopf stellt die langfristige Investitionsanlage dar. Diese kann als private Altersvorsorge dienen oder aber, um eine gewisse Summe langfristig anzulegen und somit noch Rendite zu erzielen, die bei fast allen „klassischen“ Anlageformen inzwischen nicht mehr zu finden ist. Auch hierbei lohnt es sich, das Investment über mehrere „Töpfe“ zu verteilen, also durch eine gewisse Diversifikation das Risiko der einzelnen Anlagenformen zu minimieren beziehungsweise auszugleichen. Eine Anlagemöglichkeit, die derzeit noch attraktive Renditen verspricht, ist das Crowdinvestment. Nicht der einzige Vorteil, denn diese Anlageform bietet zudem durch die „Schwarmfinanzierung“ gleichzeitig ein überschaubares Risiko und – der wohl wichtigste Punkt für Einsteiger und Anleger mit kleinem Budget – einen einfachen Einstieg mit bereits kleinen Summen.

Ein kurzes Fazit

Die drei Spartöpfe unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zeitspannen und Ziele. Der erste Topf soll kurzfristige Ausgaben abdecken. Hierfür ist es wichtig, dass das Kapital täglich verfügbar ist. Der zweite Topf umfasst eine Zeitspanne von circa fünf Jahren und dient der Rücklagenbildung. Risikoreiche Investitionen in beispielsweise Aktien sollten deshalb mit diesem Kapital eher vermieden werden. Der dritte Topf ist der für langfristigste Investments. Mit diesem Kapital können Sie nach Strategien zur Vermögensvermehrung suchen. Eine vielversprechende Option hierfür sind beispielsweise die Immobilien-Crowdinvestments von Achtstein Invest. Zum einen partizipieren Anleger von Zinsen bis zu 7,0 % p. a. Zum anderen ist der Einstieg bereits ab 100 Euro möglich und alle Investitionsanlagen sind detailliert „auf Herz und Nieren“ hin validiert.

Das Drei-Töpfe-Modell verdeutlicht, dass Finanzplanung nicht immer kompliziert sein muss. Mit diesem übersichtlichen System sind die wichtigsten Säulen der privaten Vermögensverwaltung abgedeckt.

Wo das Beste für mein Geld herausholen? Fünf schnelle Spartipps für den Alltag

Wo das Beste für mein Geld herausholen? Fünf schnelle Spartipps für den Alltag

Jeder Mensch hat seine festen Ausgaben, an denen man leider nicht viel ändern kann. Zum Beispiel für die Miete, Lebensmittel als Lebensstandard, das Auto oder die Monatskarte für mehr Mobilität. Doch bei vielen anderen Ausgaben gerade im alltäglichen Leben gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese zu verringern. Auch wenn es sich bei den einzelnen Sachen nur um kleine Beträge handelt, so kann dies summiert doch jeden Monat beträchtliche Ersparnisse bedeuten.

Tipp 1: Haushaltsbuch führen

Der erste Schritt zum erfolgreichen Sparen: den Überblick behalten, wo man wie viel Geld ausgibt. Ein Haushaltsbuch ist da der beste Weg. Es muss sich natürlich nicht unbedingt um ein wirkliches Buch handeln. Ein Haushaltsbuch in Form einer Excel-Tabelle funktioniert ebenfalls. Auch einige Banken bieten inzwischen eine solche Funktion über ihre Apps an. Darin führt man alle Einnahmen und Ausgaben auf. So behält man seine Geldmittel im Auge und kann die monatlichen Ausgaben miteinander vergleichen und schnell Sparpotenziale ausmachen.

Tipp 2: „Abonnement-Jumping“

Netflix, Amazon Prime, Disney+, dann noch Spotify und Apple Music: Das Angebot ist nahezu unendlich. Jeder von uns hat wahrscheinlich diverse Abonnements. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Gerade bei den verschiedenen Streaming Diensten bezahlt man schon mal diversen Anbietern einen monatlichen Betrag, nutzt aber tatsächlich nur einen Dienst, auf dem gerade die Lieblingsserie läuft. Hierbei kann „Abonnement-Jumping“ hilfreich sein. Man überlegt sich im Vorfeld, welche Filme und Serien man im nächsten Monat schauen will und abonniert eben jenen Anbieter, der diese in seiner Mediathek hat – die anderen kündigt man. So kann man sich beispielsweise jeden Monat oder auch alle zwei bis drei Monate für einen neuen Anbieter entscheiden, diesen „leerbingen“ [das Akkordgucken von Serien] und dann zum nächsten weiterziehen.

Tipp 3: Gebraucht kaufen

Nicht nur nachhaltig, sondern obendrein sparsam: Ob Handy, Möbel oder Gitarre. Im Internet kann man so ziemlich alles gebraucht kaufen. Wenn man sich genügend informiert, ist die Qualität fast genauso gut wie neu, der Preis aber weitaus geringer. Darüber hinaus kann man alte Produkte durch Upcycling zusätzlich aufwerten. Davon profitieren Umwelt und Geldbeutel! Ein weiterer Vorteil: der individuelle Touch im eigenen Heim.

Tipp 4: Anbieter vergleichen

Ob Strom, Versicherung oder der Handyvertrag: Die Unterschiede zwischen den Anbietern können enorm sein. Es empfiehlt sich, die aktuellen Angebote verschiedener Anbieter regelmäßig zu vergleichen. Zudem ist es meistens besser, einen Vertrag – beispielsweise den Mobilfunkvertrag – zu kündigen und einen neuen Vertrag abzuschließen, auch wenn es sich um denselben Anbieter handelt. So kann man häufig ein attraktiveres Angebot herausholen. Bei vielen Energiedienstleistern winken zur „Begrüßung“ Prämien und Gutscheine, die sich häufig direkt mit den monatlichen Abschlägen verrechnen lassen.

Tipp 5: Das Gesparte nicht auf dem Sparbuch liegen lassen

Was macht man mit den ganzen Ersparnissen durch die vorangegangenen Tipps? Aufs Sparbuch legen? Bitte nicht. Die Zeiten, in denen Sparbücher profitable Zinsen abgeworfen haben, sind lange vorbei. Und die aktuelle Nullzins- beziehungsweise Negativzinspolitik wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. Das heißt, aufgrund der stetigen Inflation und den nicht vorhandenen Zinsen verlieren die Ersparnisse sogar an Wert. Besser ist es, sein Geld anzulegen. Dabei müssen auch keine großen Beträge eingesetzt oder hohe Risiken eingegangen werden. Crowdinvestments im Immobilienbereich bieten die Möglichkeit, bereits ab 100 Euro in risikoarme Immobilienprojekte zu investieren und dabei von Zinsen bis 7,0 Prozent zu profitieren.

„Vermögensaufbau für den Mittelstand“ – Welche Möglichkeiten gibt es, sich am Kapitalmarkt zu beteiligen?

„Vermögensaufbau für den Mittelstand“ – Welche Möglichkeiten gibt es, sich am Kapitalmarkt zu beteiligen?

In unsicheren Rentenzeiten wird der aktive Vermögensaufbau im Mittelstand für viele Menschen immer wichtiger. Eine klassische Anlagemöglichkeit, das Sparbuch, ist seit längerer Zeit hinfällig. Aufgrund der Nullzinspolitik und der stetigen Inflation verlieren die eigenen Spareinlagen über die Zeit sogar an Wert. Und da es sich auch nicht abzeichnet, dass sich dies in der nächsten Zeit ändern wird, sollte man nach alternativen Anlagemöglichkeiten suchen. Im Folgenden stellen wir die bekanntesten vor.

Aktien:

Beim Thema Kapitalmarkt kommt den meisten wahrscheinlich zuerst der Aktienhandel in den Sinn. Die Deutschen stehen dem Trading im internationalen Vergleich eher skeptisch gegenüber. Zum Vergleich: Während in den USA, in Norwegen oder in der Schweiz circa 30 bis 50 Prozent der Bevölkerung Aktien besitzen, liegt die Aktionärsquote in Deutschland bei unter 15 Prozent.[1] Die Gründe dafür sind verschieden. Es liegt vor allem an einer gewissen Skepsis gegenüber der Börse und damit verbunden fehlendem Vertrauen in diese Form der Investition. Der Handel mit Aktien birgt sowohl Vor- als auch Nachteile. Sicherlich kann man mit Trading hohe Renditen erzielen, aber dafür ist meist auch eine gewisse Expertise nötig. Darüber hinaus gilt meistens auch, je höher die Renditeerwartung, desto größer das Risiko. Mit Kursschwankungen muss im Aktienhandel immer gerechnet werden und das gilt nicht nur für junge Unternehmen, sondern kann genauso die etablierten Big Player betreffen. Zwar ist für Letztere das Risiko sicherlich überschaubarer, jedoch bergen diese eine weitere Hürde: die Preise. Aktien der großen Unternehmen wie den Dax-Konzernen, bewegen sich häufig in Werten von mehreren hundert Euro pro einzelne Aktie. Der rentable Einstieg in diesen Markt ist also mit einem größeren Investment verbunden.

Fonds:

Eine sinnvolle Alternative zum Handel einzelner Aktienwerte bieten Aktienfonds. Hier wird das Risiko der einzelnen Werte über ein größeres Portfolio diversifiziert. Einzelne Kursschwankungen sind also eher verkraftbar. Der Nachteil bei Fondsinvestitionen liegt oftmals an der Laufzeit. Bis man hohe Renditen erzielen kann, müsste man in vielen Fällen über einen Zeitraum von mehreren Jahren anlegen.

Immobilien:

Immobilien werden von den meisten Deutschen als rentable Anlagemöglichkeit ohne hohes Risiko angesehen. Dies ist auch begründet. Seit Jahren boomt der Immobilienmarkt nicht nur in Deutschland. Des Weiteren haben sich Immobilien schon öfter als krisensicher erwiesen. In Zeiten von Inflation oder Finanzkrise konnten sie oftmals als wertstabile Anlage überzeugen. Daher ist es das Ziel vieler Deutscher, eine Immobilie zu besitzen. Das größte Hindernis liegt für die meisten bei diesem Investment nicht im Risiko, sondern in den Kosten. Die Kaufpreise für Immobilien sind für den Mittelstand oftmals nicht realisierbar, jedenfalls nicht ohne einen Kredit über viele Jahre aufzunehmen.

Warum nicht indirekter Immobilienbesitzer werden?

An dieser Stelle kommt die Methode des Crowdinvesting ins Spiel. Hier wird eine Immobilie von vielen verschiedenen Personen finanziert. Im Falle von Achtstein Invest werden die Immobilienprojekte im Vorfeld sorgfältig ausgewählt, um das Risiko möglichst zu minimieren und dabei gleichzeitig profitable Renditen zu garantieren. Der größte Vorteil: Ein Einstieg ist bereits ab 100 € möglich.

[1] https://www.alleaktien.de/aktienlexikon-und-boersenlexikon-und-definitionen/aktionaersquote-aktionaerskultur-in-deutschland/#:~:text=Das%20entspricht%20einer%20Aktionärsquote%20von,15-20%25.

Was ist eigentlich Blockchain? Und wo wird diese Technik eingesetzt? Teil 1: Kryptowährung

Was ist eigentlich Blockchain? Und wo wird diese Technik eingesetzt? Teil 1: Kryptowährung

„Eine Blockchain (auch Block Chain, englisch für Blockkette) ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, „Blöcke“ genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten.“ [1]

Das ist die Wikipedia-Definition für den Begriff Blockchain und wer sich danach genauso schlau fühlt wie vorher, der ist sicher nicht allein. Blockchain ist ein Begriff, den viele mit Kryptowährungen, allen voran dem Bitcoin, verbinden. Die Blockchain fungiert in diesem Fall als Datenbank, um Transaktionen zu verwalten. Da diese Transaktionen in chronologischer Reihenfolge hinzugefügt werden, kommt der Begriff „Chain“, übersetzt Kette, zustande.

Intelligente Informationsketten – dezentral und selbstprüfend

Zum besseren Verständnis kann man das Blockchain-Konzept mit einem Gruppenchat vergleichen. In einem solchen werden nacheinander Nachrichten geschickt, welche im Nachhinein nicht mehr veränderbar sind. Das ist das Kernprinzip einer Blockchain: Niemand kann nachträglich etwas verändern. In der Blockchain werden nacheinander Informationen gespeichert. Jede Information bildet dabei einen Block. Für jeden einzelnen Block wird ein sogenannter Hash, eine Art digitaler Fingerabdruck, berechnet. Der Hash eines Blocks beinhaltet auch immer den Hash des vorigen Blocks. Das ist, um beim Chat-Beispiel zu bleiben, die Antwort einer Person auf die vorangegangene Nachricht einer anderen Person. Die einzelnen Blöcke sind über die Hashes zu einer Kette verbunden. Die Informationen in einer Blockchain können deshalb nicht nachträglich verändert werden, da somit auch der Hash verändert werden würde. Dies hätte zur Folge, dass alle weiteren Hashes fehlerhaft wären und die Kette würde auseinanderbrechen. Bevor ein neuer Block zur Kette hinzugefügt wird, muss ihn jeder Computer im Netzwerk verifiziert haben. Darin besteht die Sicherheit der Technologie. Es ist dezentral gesteuert und jeder kontrolliert jeden.

Die Blockchain bildet also die technische Grundlage und die Kryptowährung ist eine Anwendungsmöglichkeit dieser. Eine Blockchain kann aber auch in anderen Bereichen angewendet werden, beispielsweise einer dezentralen Speicherung von Kundendaten oder auch der Dokumentation von Transportketten in der Logistik.

Einsatzgebiet Kryptowährung – sinnvoll?

Da das bekannteste Anwendungsgebiet der Blockchain die Kryptowährung ist, wollen wir noch kurz auf diese eingehen und untersuchen, inwiefern eine Investition in Kryptowährungen sinnvoll sein kann.

Gerade war der (theoretische) Bitcoin-Millionär Stefan Thomas in aller Munde und seine Geschichte verdeutlicht, wie jung und gleichzeitig radikal dieser Markt ist. Zur Erinnerung: Thomas hatte sich im Jahr 2011 in Bitcoins für einen Job bezahlen lassen. Inzwischen sind diese 7002 Bitcoins rund 200 Millionen Euro wert. Das Problem ist nur, dass er sein Passwort vergessen hat – und dank der hohen Sicherheitsstandards bei Blockchainanwendungen dieses auch nicht einfach so wiederhergestellt werden kann. Von den insgesamt zehn Versuchen, dieses einzugeben, sind acht misslungen. Noch zwei Fehleingaben und seine Millionen werden im World Wide Web verschwinden.

Wer jetzt meint, sofort Unmengen der beliebten Bitcoins kaufen zu müssen, dem sei nicht nur dazu geraten, das Passwort an sicherer Stelle abzulegen, sondern auch sehr vorsichtig zu sein. Denn Kryptowährungen unterliegen teils starken Kursschwankungen. Wer vor ein paar Jahren noch verhältnismäßig günstig Bitcoins gekauft hat, konnte sich sicherlich über enorme Renditen freuen. Doch immer wieder ist der Bitcoin-Kurs auch von starken Einbrüchen gekennzeichnet. Eine verlässliche Rendite ist somit also nicht zu erwarten. Neben dem Risiko der Kursschwankungen und trotz der vermeintlich sicheren Blockchain-Technologie können die Datenbanken der Kryptowährungen zudem das Angriffsziel von Hackern werden – auf diese hofft Stefan Thomas nun heimlich, denn nur durch sie könnte er doch noch an seine Millionen kommen, aber das ist wohl eine Ausnahme. Darüber hinaus gibt es auch unter den virtuellen Zahlungsmitteln Falschgeld. Vor allem Neueinsteigende laufen Gefahr, zum Opfer von Bitcoin-Betrugssystemen zu werden.

Fazit: Die vermeintlich hoch-interessante Technologie der Blockchain und damit verbundene Kryptowährung ist nach wie vor relativ jung. Das heißt, es fehlt die nötige Expertise, um deren Entwicklung beurteilen zu können – ebenso wie die Gefahren. Diese sind zwar relativ deutlich zu benennen:

  1. Mögliche Hackerangriffe
  2. Der Verlust des Passwortes und damit verbunden der Verlust des Kapitals
  3. Starke „Marktschwankungen“
  4. „Schwarze Schafe“ – also Betrüger, die mit Falschgeld locken

Doch wie kann man diese bestmöglich ausschließen? Der Einstieg in Kryptowährungen ist also höchstens für jene Investoren geeignet, die sich umfassend mit dem Thema auseinandergesetzt haben und zudem auch stärkere Kursschwankungen verkraften können. Für alle anderen gibt es alternative Investitionsmöglichkeiten, die bei geringem Risiko großzügige Renditen versprechen können.

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain

Logistik ist der neue Einzelhandel – Crowdinvesting in Corona-Zeiten

Logistik ist der neue Einzelhandel – Crowdinvesting in Corona-Zeiten

Die Covid-19-Pandemie hat in vielen Bereichen zu großen Veränderungen geführt, die auch an der Immobilienbranche nicht spurlos vorbeigehen. Doch welche Assetklassen werden sich wie verändern? Und wie kann man heute attraktive Investments von morgen erkennen? Wir haben mögliche Szenarien einmal durchgespielt.

Das große Bürosterben?

Es ist eines der Themen in der Immobilienbranche: das vermeintlich große Bürosterben. Wie wird sich der Flächenbedarf im Bereich Büro verändern? Das Homeoffice hat sich in vielen Branchen durchgesetzt. Ist das das Ende des klassischen Büros? Nein. Denn auch wenn sich das Arbeiten verändert hat, so bleibt das Büro doch ein Ort der Kommunikation und der sozialen Kontakte. Zwar ist „Remote arbeiten“ inzwischen bekannter als je zuvor – wie effizient das Ganze ist, bleibt indes unklar. Und auch wenn Vorreiter wie Microsoft und Twitter es den Mitarbeitern erlauben, nach Corona im Homeoffice zu bleiben – wie steht es beispielsweise um mittelständische Firmen? Und wollen die Mitarbeiter das überhaupt? Es bleibt abzuwarten, ob und wie schwer die Immobilienbranche davon betroffen ist. Zwar wird das Homeoffice oder die Remote-Arbeit bestimmt nicht wieder gänzlich von der Agenda verschwinden, doch as Büro als sozialer Raum wird nach dem Ende der Pandemie wahrscheinlich eine neue Liebe erfahren. Schon jetzt setzen einzelne Unternehmen nicht auf eine Reduktion der Flächen, sondern auf neue Konzepte – für ein Mehr an Austausch und Kommunikation. Wichtig, um nachhaltige Büroflächen zu konzipieren, ist also eine gewisse Flexibilität der Flächen, damit diese sich den aktuellen Umständen anpassen lassen. Und das ohne Einbußen für Mieter und Vermieter. Ein weiterer Aspekt sollte ebenfalls berücksichtigt werden: Wer regelmäßig von zu Hause arbeitet, ist mittelfristig auf ein Arbeitszimmer angewiesen. Heißt: Die Nachfrage nach großzügigen Wohnimmobilien steigt.

Von der Einzelhandelsfläche zum Logistik-Hub

Die Flexibilität der Flächen ist das zentrale Thema: Denn nur dann, wenn diese so entwickelt werden, dass sie sich aktuellen Anforderungen anpassen lassen, handelt es sich um ein nachhaltiges Investment. Bleiben wir bei dem veränderten Bedarf einzelner Branchen, aber auch Assetklassen: So reduziert beispielsweise der Einzelhandel, darunter große Player wie H&M, C&A und Zara, seine Flächen. Das führt zu neuen Flächenangeboten in den Innenstädten – und somit perspektivisch auch zu einem Preisverfall? Möglicherweise. Nichtsdestotrotz sollte man in diesen Bereich investieren. Denn auch wenn einzelne Branchen Flächen „abgeben“, so entsteht an anderer Stelle neuer Bedarf. Während der stationäre Einzelhandel unter der Pandemie leidet, boomt der Online-Handel und mit ihm die Nachfrage nach Flächen für die „letzte Meile“. Und da diese nun mal in erster Linie zentral liegen müssen, wird sich die Nutzung bestimmt verändern – nicht aber der Bedarf.

Die Betten sind gemacht

Und noch eine Branche sieht sich vor einschneidenden Veränderungen: In unseren Szenarien darf die Hotelbranche nicht fehlen. Aktuell sind viele Hotels von den Restriktionen infolge der Pandemie betroffen und stehen leer. Und obwohl sich das perspektivisch wieder ändern wird, werden einzelne Unternehmen aus dem Hotel- und Gastronomiebereich die Krise nicht überstehen. Was also mit einem Hotelkomplex tun? Auch dort empfiehlt sich die Umnutzung der Flächen. Wie diese aussehen kann? Unsere Gesellschaft wird immer älter und bleibt gleichzeitig immer fitter. Viele der sogenannten Best-Ager-Generation wollen möglichst lange möglichst selbstständig wohnen – mit dem richtigen Maß an Unterstützung. Kommt bei vielen Hotels nicht die Umnutzung zu Service-Wohnen infrage? Vom Grundriss her ähneln sich diese Konzepte bereits.

Die richtigen Immobilien bleiben ein stabiles Investment

Im Großen und Ganzen sind die zu erwartenden Veränderungen schwer zu prognostizieren. Der Trend kann sich in die unterschiedlichsten Richtungen entwickeln, aber eines ist und bleibt garantiert: Immobilien brauchen wir immer! Dass deshalb nicht jede Immobilie ein interessantes Investment ist, das ist klar. Es wird im aktuellen Umfeld noch stärker auf Kriterien ankommen wie die (Makro- und Mikro-)Lage, eine hohe Drittverwendungsfähigkeit, eine gute Infrastruktur und eine nachhaltig erzielbare Miete – all diese Faktoren kann nur ein Profi beurteilen, um seinen Anlegern ein attraktives Investment anzubieten. Und genau das ist unser Anspruch.

Wie sich Immobilien beständig als krisensicher erweisen

Wie sich Immobilien beständig als krisensicher erweisen

Immobilien genießen in Deutschland einen guten Ruf, denn sie gelten seit jeher als krisensicher. Das eigene Haus oder die eigene Wohnung stellt für viele Bürger den wichtigsten Baustein der Altersvorsorge dar. Auch das Investieren in Immobilien, die nicht zur Eigennutzung, sondern zur Vermögensbildung dienen sollen, wird zunehmend beliebter. Denn die Zeiten des Sparbuchs oder des Festgeldkontos sind vorbei. In der momentanen Niedrigzinsphase ist ein realer Vermögensaufbau durch einfaches Sparen nicht mehr möglich. Immobilien gelten als eine der wenigen Investitionsmöglichkeiten, bei denen Renditen oberhalb der Inflationsrate zu erwarten sind und das Risiko gleichzeitig kalkulierbar bleibt.

Mit Immobilien sicher durch die Krisen

Immobilien konnten sich bereits mehrfach als eine der wenigen krisenbeständigen Kapitalanlagen beweisen. Zur Zeit der Hyperinflation in den frühen 1920er Jahren erlitten Sparer und Anleihegläubiger erhebliche Verluste. Besitzer von Sachwertanlagen wie eben Immobilien überstanden diese Krise jedoch weitestgehend unbeschadet. Auch in der Nachkriegszeit gewannen Immobilien stark an Wert, da das Flächenangebot aufgrund der weitreichenden Kriegszerstörungen erheblich geringer war als die Nachfrage.

Doch was ist, wenn Immobilien die Auslöser der Krise sind? Die Finanzkrise 2007 ist auch als Immobilienkrise bekannt – Immobilien gelten hier als Ursprung. Der Beginn der Krise lag in der Niedrigzinspolitik der US-Notenbank zu Beginn der 2000er Jahre. Viele amerikanische Bürger sahen die Möglichkeit, günstig einen Kredit aufzunehmen und davon ein Eigenheim zu finanzieren. Solche Kredite wurden allerdings nicht nur an Personen mit regelmäßigen Einkommen, sondern auch an solche ohne jegliche Bonität und Eigenkapital vergeben. Diesen sogenannten „Subprime Loans“ standen also zu geringe Sicherheiten gegenüber. In Deutschland hingegen wird die Bonität eines Kreditnehmers streng geprüft. Die Subprime Loans wurden von den Immobilienfinanziers weiterverkauft, zu Zertifikaten verbrieft und unter den diversen Finanzinstituten – auch in Deutschland – gehandelt. Die Blase platzte schließlich und so wurde aus der Immobilienkrise eine Banken- und Wirtschaftskrise, welche auch Deutschland und die ganze Welt erfasste. Obwohl sie ihren Ursprung in US-Immobilien hatte, betraf die Krise in Deutschland vor allem die Aktienmärkte und das Bankenwesen. Die Wohnimmobilienpreise in Deutschland sind in dieser Zeit sogar relativ konstant geblieben. Der Hauspreisindex (dieser erfasst Marktpreisveränderungen bei allen von privaten Haushalten erworbenen Wohnimmobilien) schwankte im Zeitraum zwischen 2006 und 2009 nur geringfügig in einer Bandbreite zwischen 83 und 81,9.

Das Gefühl der Sicherheit in Bezug auf Immobilien ist also nicht unbegründet. Schließlich gehörte die Assetklasse zu den wenigen Anlageobjekten, mit denen das eigene Vermögen bislang sicher durch Krisenzeiten gebracht werden konnte. Zwar kann die Rentabilität einer Immobilie auch in Krisenzeiten eingeschränkt sein, etwa wenn Leerstand droht oder die Mieten nicht dem Ausmaß einer Inflation angepasst werden können. Doch wenn sich die Zeiten dann wieder normalisieren, steigt auch der Vermögenswert sofort wieder an. Ein Restrisiko besteht aber natürlich immer. Gerade auf dem heutigen Immobilienmarkt, auf dem Investoren die Preise gegenseitig in die Höhe treiben, ist es wichtig, nicht in überteuerte Objekte zu investieren. Hier können Immobilienexperten Abhilfe verschaffen, welche die diverseren Aspekte etwa einer neuen Projektentwicklung genauestens untersuchen. Wichtig hierbei zu beachten ist neben dem Standort und dem Wert des aktuellen Objekts auch die Projekthistorie des Entwicklers.

Der Immobilienmarkt boomt

In den vergangenen Jahren hat Deutschland einen wahren Immobilienboom erlebt. Die Nachfrage nach Wohnobjekten liegt stetig über dem Angebot. Vor allem in den Ballungszentren Deutschlands ist ein deutlicher Anstieg der Mietpreise aufgrund der knappen Versorgungslage durch Wohnflächen zu beobachten. Und der Trend scheint ungebrochen, da sich der massive Zuzug in die Großstädte weiterhin fortzusetzt. Aus der Wohnungsmarktprognose der Bundesregierung geht hervor, dass der Wohnungsneubaubedarf in den nächsten fünf Jahren bei 272.000 Wohnungen liegen wird, deutlich über der durchschnittlichen Bautätigkeit in den letzten Jahren.

Investieren in Immobilien unbezahlbar?

Immobilien stehen also langfristig hoch im Kurs. Aus der Risikoperspektive ist dies von Vorteil, da so die Wertstabilität über einen langen Zeitraum gesichert ist. Der Nachteil an der hohen Nachfrage findet sich in den Ankaufspreisen von Wohnobjekten wieder. In den beliebten Regionen Deutschlands sind Wohnungspreise massiv und überproportional zu den Mieten angestiegen. Somit ist aber auch die Ankaufsrendite gesunken, was ein Investment erschwert.

Mit dem Immobilien-Crowdfunding von Achtstein haben Anleger die Möglichkeit, gleich dreifach zu profitieren: Das Risiko ist überschaubar, zumal die Einschätzung von Immobilienexperten vorgenommen wird. Es werden Renditen von bis zu sieben Prozent pro Jahr erwartet, die man derzeit mit keinem Sparbuch auch nur annähernd erzielen kann. Und durch das Mittel des Crowdfundings ist der Einstieg bereits bei einem Betrag ab 100 Euro möglich.

Informieren sie sich über unsere verschiedenen Crowdfunding-Objekte und werden sie selbst zum Immobilieninvestor!