Fundingschwelle und Fundingziel – bis wann man investieren kann

Fundingschwelle und Fundingziel – bis wann man investieren kann

Mit dem Crowdinvesting-Verfahren über Achtstein Invest erhalten Anleger die Gelegenheit, bereits ab einem Betrag von 100 Euro in vielversprechende Immobilienobjekte zu investieren. Dies ist möglich, weil unsere Immobilieninvestments nach dem Prinzip der Schwarmfinanzierung funktionieren. Heißt: Viele Anleger investieren kleine Beträge, um gemeinsam das für das jeweilige Projekt festgesetzte Fundingziel zu erreichen.

Fundingschwelle erreicht – was passiert nun?

Achtstein Invest hat die Fundingschwelle von 300.000 Euro erreicht. Super, dann geht es jetzt erst richtig los! Aber was bedeutet das überhaupt? Die Fundingschwelle ist eine vorher festgelegte Mindestsumme, die erreicht werden muss, damit das Investment zustande kommt. Sie richtet sich nach dem Kapitalbedarf des Emittenten. Ist das Ziel erreicht, werden die Mittel an die Verantwortlichen weitergeleitet. Diese dürfen das Kapital ausschließlich zum vertraglich vereinbarten Zweck nutzen. Das Projekt wird mit dem Erreichen dieser Summe gestartet. Das heißt, jeder der bereits in unser Crowdinvestment „Leben im TodayHaus, Projekt Mönchengladbach“ investiert hat, kann sich auf 6 Prozent Rendite p. a. freuen.

Investieren über die Fundingschwelle hinaus ist möglich und auch von Vorteil

Das Erreichen der Fundingschwelle bedeutet nicht, dass man nicht mehr in das Projekt investieren kann. Es kann so lange Geld in ein Projekt investiert werden, bis das Fundingziel erreicht wird. Hierbei handelt es sich um die Maximalsumme, die insgesamt investiert werden kann. Bis zum Erreichen des Fundingziels steht es Anlegern also frei, noch über die Fundingschwelle hinaus Geld zu investieren. Bei unserem Projekt ist das Ziel des Emittenten, nicht nur Projekt- und Transaktionskosten einzuwerben, sondern auch einen bisher durch Eigenkapital erbrachten Kapitaleinsatz (siehe Projektdetails: Finanzierung – Mittelverwendung) durch Investorengelder, also durch „Ihr“ Geld, auszutauschen.

Die Fundingschwelle wird nicht erreicht: Was bedeutet das für mein Geld?

Bis die festgesetzte Fundingschwelle erreicht ist, werden sämtliche Gelder zunächst auf einem sicheren Treuhandkonto gesammelt. Weder Achtstein Invest noch der Emittent haben vor Erreichen der Fundingschwelle Zugriff auf das eingezahlte Kapital. Falls die Fundingschwelle für ein Projekt nicht erreicht wird, kommt das Crowdinvesting nicht zustande. Die Anleger erhalten daraufhin ihre Zahlung vollständig und ohne Kosten zurück. Jedoch geht damit die Chance auf attraktive Renditen verloren. Umso mehr ein Grund zur Freude, dass wir für unser erstes Crowdinvesting-Projekt die Fundingschwelle überschritten haben!

Wie gelingt der erfolgreiche Einstieg ins Crowdinvesting?

Wie gelingt der erfolgreiche Einstieg ins Crowdinvesting?

Zunächst eine kurze Begriffsklärung: Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfundings. Das heißt, die Finanzierung eines Projekts wird durch eine Vielzahl von Personen ermöglicht. Dies hat den Vorteil, dass sich jeder Einzelne nur mit einem geringen Geldbetrag beteiligen muss und gleichzeitig das Risiko gestreut wird. Außerdem wird eine besonders breite und vielfältige Anlegergruppe angesprochen. Während es sich beim Crowdfunding meistens um eine reine Finanzierungsform handelt, profitiert beim Crowdinvesting der Anleger direkt vom Erfolg eines Projekts. Crowdinvesting wird heutzutage beispielsweise von Start-ups sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen genutzt – aber auch für Immobilienprojekte ist es inzwischen eine attraktive Finanzierungsmethode.

Wie kann man erfolgreich am Crowdinvesting partizipieren?

Crowdinvesting bietet nicht nur den Vorteil eines verhältnismäßig geringen Investitionsbetrags für den einzelnen Investor, sondern kann zudem hohe Renditen generieren. Dabei kommt es natürlich auf die gelungene Auswahl der Projekte an. Was gilt es zu beachten, wenn man mit einem geringen Geldbetrag und niedrigem Risiko den möglichst größten Profit erreichen will? Die wichtigsten Punkte für den erfolgreichen Einstieg ins Crowdinvesting haben wir zusammengefasst:

  • Im Vorfeld ausführlich informieren

Wie bei allen Möglichkeiten des Geldanlegens ist es wichtig, sich im Vorfeld ausführlich über das Investmentobjekt und die Art und Weise der Investition zu informieren. Um Chancen und Risiken genau abwägen zu können, muss das Prinzip verstanden werden. Zudem sollte man sich vor dem Einstieg fragen: Wie viel möchte ich investieren? Wie lange sollte der Investitionszeitraum andauern? Kann ich eventuell mehrere Jahre auf das Geld warten? Welche Renditeerwartungen habe ich?

  • Vertrauenswürdige Crowdfunding-Plattform auswählen

Natürlich sollte man nur auf einer vertrauenswürdigen und extra dafür vorgesehenen Plattform Crowdinvestments tätigen. Die Verantwortlichen hinter dem jeweiligen Unternehmen sollten über eine hohe Expertise sowohl im Crowdinvestment an sich als auch in den zu investierenden Branchen verfügen. Hierfür lohnt sich eine kleine Recherche, denn häufig stehen selbst hinter relativ jungen Unternehmen gestandene Branchenprofis. Die Professionalität einer Plattform erkennt man auch daran, dass sie transparent und umfassend über alle relevanten Punkte der Investition informiert.

  • Gerade für Einsteiger: In verlässliche Branchen investieren

Crowdinvestments finden sich heutzutage in diversen Branchen. Beispielsweise kann man auch die Finanzierung von Start-ups unterstützen. Für Crowdinvestment-Einsteiger empfiehlt es sich, zunächst in etablierte und verlässliche Branchen zu investieren. Immobilienprojekte gelten seit jeher als überdurchschnittlich sichere Anlage und haben sich schon häufig als krisensicher und von einer Inflation unbeeindruckt gezeigt – und somit immer eine gewisse Wertstabilität garantiert.

  • Auf im Vorfeld geprüfte Projekte beachten

In jeder Branche können theoretisch hohe Renditen erzielt werden. Es ist aber wichtig, zu wissen, wie sorgfältig die Projekte ausgewählt sind. Denn hohe Renditen sind häufig mit hohem Risiko verbunden. Nur validierte Investments sollten in die nähere Auswahl kommen – denn bei der Bewertung einer Immobilie geht es nicht nur um den Kaufpreis. Vielmehr geht es auch um Lage, Bevölkerungsentwicklung, Drittverwendungsfähigkeit und viele andere Faktoren, die nur ein Experte mit jahrelanger Marktkenntnis wirklich beurteilen kann.

Die zur Auswahl stehenden Crowdinvestment-Projekte sollten also immer im Vorfeld von Experten validiert werden, um das Risiko möglichst weit zu minimieren.

  • Lieber mehrere kleine Investitionen, anstatt einer großen

Crowdinvestments bieten die Möglichkeit, bereits ab einem geringen Einstiegsbetrag an einem Projekt partizipieren zu können, und diesen Vorteil sollte man auch ausnutzen. Falls man also gewillt ist, einen höheren Betrag zu investieren, sollte man diesen verteilt über mehrere Projekte anlegen als in ein einzelnes. Dies bietet den Vorteil, das Risiko über mehrere Crowdinvestments zu diversifizieren – und somit möglichst gering zu halten.

Private Finanzplanung: Das 3-Töpfe-Modell

Private Finanzplanung: Das 3-Töpfe-Modell

Die private Finanzplanung ist ein sehr wichtiges, aber auch nicht immer einfaches Unterfangen. Es gibt viele Strategien und diverse Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Doch welche Formen sind sinnvoll?

Bevor man sich mit den Möglichkeiten des Geldanlegens befasst, gilt es, sich zunächst einen Überblick über die eigene Finanzlage verschaffen. Dafür werden alle Einnahmen und Ausgaben sowie die Geldbestände auf den Konten erfasst. So erhält man ein besseres Verständnis über die eigene Liquidität sowie dem Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben. Wichtig ist es auch, alle Barzahlungen und die Belastungen auf der Kreditkarte mit einzubeziehen. Je detaillierter diese Übersicht ist, desto besser. Dabei sollten auch kleinere Zahlungen wie das belegte Brötchen vom Bäcker auf dem Weg zur Arbeit oder der schnelle Mittagssnack nicht vergessen werden. Denn selbst solche vermeintlich kleinen Ausgaben können sich im Laufe eines Jahres auf ein hübsches Sümmchen von mehr als 1.000 Euro belaufen.

Eine detaillierte Finanzübersicht gibt Ihnen also einen genauen Überblick darüber, wo Ihr Geld hinfließt. Diese Übersicht kann manuell anfertigt werden, beispielsweise durch das Anlegen eines Haushaltsbuchs. Wer es digital mag, der kann eine Exceltabelle anlegen oder eine der zahlreichen Apps nutzen, die hierfür zur Verfügung stehen. Sie haben Bedenken wegen der Datensicherheit? Dann schauen Sie mal auf der Website Ihrer Bank nach – viele Geldinstitute bieten inzwischen „digitale Haushaltsbücher“, die sogar direkt mit dem Konto verknüpft werden können.

Die Finanzübersicht und die damit verbundene Planung ist die Voraussetzung für den späteren Vermögensaufbau. Hierfür gilt es, individuelle finanzielle Ziele festzulegen und Strategien zu bestimmen, wie man diese erreichen kann. Eine davon ist das sogenannte Drei-Töpfe-Modell.

Das Drei-Töpfe-Modell

Das Drei-Töpfe-Modell ist ein einfaches System für Ihre individuelle Finanzplanung. Es besteht aus einem „Bartopf“, einem „Sicherheitstopf“ und einem „Wachstumstopf“. Gerade für junge Privatanleger empfehlen wir diese Strategie, um die eigenen Finanzen zu regeln und um investieren zu können, ohne das Risiko des „Totalverlusts“ einzugehen.

Bartopf (Girokonto): Das Girokonto dient für alltägliche Ausgaben wie zum Beispiel Miete, Lebensmittelkauf, Restaurant- und Kinobesuche. Dieser Topf beinhaltet das Geld, das kurzfristig verfügbar sein muss. Grob könnte man sagen, dass auf dem Girokonto ungefähr drei Nettokaltmieten zur Verfügung stehen sollten.

Sicherheitstopf (Tages- oder Festgeldkonto) Das Tages- oder Festgeldkonto dient zur klassischen Schaffung von Rücklagen, um größere anfallende Ausgaben zu stemmen, beispielsweise für ein neues Auto oder die große Reise im Sommer, sobald dies wieder möglich ist. Es dient somit als Spartopf für planbare Investitionen in den kommenden Jahren. Der Kühlschrank ist kaputt oder die Waschmaschine leckt? Auch als Absicherung bei plötzlich auftretenden größeren finanziellen Verpflichtungen fungiert das Tages- oder Festgeldkonto.

Wachstumstopf (Investment-Anlage): Der Wachstumstopf stellt die langfristige Investitionsanlage dar. Diese kann als private Altersvorsorge dienen oder aber, um eine gewisse Summe langfristig anzulegen und somit noch Rendite zu erzielen, die bei fast allen „klassischen“ Anlageformen inzwischen nicht mehr zu finden ist. Auch hierbei lohnt es sich, das Investment über mehrere „Töpfe“ zu verteilen, also durch eine gewisse Diversifikation das Risiko der einzelnen Anlagenformen zu minimieren beziehungsweise auszugleichen. Eine Anlagemöglichkeit, die derzeit noch attraktive Renditen verspricht, ist das Crowdinvestment. Nicht der einzige Vorteil, denn diese Anlageform bietet zudem durch die „Schwarmfinanzierung“ gleichzeitig ein überschaubares Risiko und – der wohl wichtigste Punkt für Einsteiger und Anleger mit kleinem Budget – einen einfachen Einstieg mit bereits kleinen Summen.

Ein kurzes Fazit

Die drei Spartöpfe unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zeitspannen und Ziele. Der erste Topf soll kurzfristige Ausgaben abdecken. Hierfür ist es wichtig, dass das Kapital täglich verfügbar ist. Der zweite Topf umfasst eine Zeitspanne von circa fünf Jahren und dient der Rücklagenbildung. Risikoreiche Investitionen in beispielsweise Aktien sollten deshalb mit diesem Kapital eher vermieden werden. Der dritte Topf ist der für langfristigste Investments. Mit diesem Kapital können Sie nach Strategien zur Vermögensvermehrung suchen. Eine vielversprechende Option hierfür sind beispielsweise die Immobilien-Crowdinvestments von Achtstein Invest. Zum einen partizipieren Anleger von Zinsen bis zu 7,0 % p. a. Zum anderen ist der Einstieg bereits ab 100 Euro möglich und alle Investitionsanlagen sind detailliert „auf Herz und Nieren“ hin validiert.

Das Drei-Töpfe-Modell verdeutlicht, dass Finanzplanung nicht immer kompliziert sein muss. Mit diesem übersichtlichen System sind die wichtigsten Säulen der privaten Vermögensverwaltung abgedeckt.

Wo das Beste für mein Geld herausholen? Fünf schnelle Spartipps für den Alltag

Wo das Beste für mein Geld herausholen? Fünf schnelle Spartipps für den Alltag

Jeder Mensch hat seine festen Ausgaben, an denen man leider nicht viel ändern kann. Zum Beispiel für die Miete, Lebensmittel als Lebensstandard, das Auto oder die Monatskarte für mehr Mobilität. Doch bei vielen anderen Ausgaben gerade im alltäglichen Leben gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese zu verringern. Auch wenn es sich bei den einzelnen Sachen nur um kleine Beträge handelt, so kann dies summiert doch jeden Monat beträchtliche Ersparnisse bedeuten.

Tipp 1: Haushaltsbuch führen

Der erste Schritt zum erfolgreichen Sparen: den Überblick behalten, wo man wie viel Geld ausgibt. Ein Haushaltsbuch ist da der beste Weg. Es muss sich natürlich nicht unbedingt um ein wirkliches Buch handeln. Ein Haushaltsbuch in Form einer Excel-Tabelle funktioniert ebenfalls. Auch einige Banken bieten inzwischen eine solche Funktion über ihre Apps an. Darin führt man alle Einnahmen und Ausgaben auf. So behält man seine Geldmittel im Auge und kann die monatlichen Ausgaben miteinander vergleichen und schnell Sparpotenziale ausmachen.

Tipp 2: „Abonnement-Jumping“

Netflix, Amazon Prime, Disney+, dann noch Spotify und Apple Music: Das Angebot ist nahezu unendlich. Jeder von uns hat wahrscheinlich diverse Abonnements. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Gerade bei den verschiedenen Streaming Diensten bezahlt man schon mal diversen Anbietern einen monatlichen Betrag, nutzt aber tatsächlich nur einen Dienst, auf dem gerade die Lieblingsserie läuft. Hierbei kann „Abonnement-Jumping“ hilfreich sein. Man überlegt sich im Vorfeld, welche Filme und Serien man im nächsten Monat schauen will und abonniert eben jenen Anbieter, der diese in seiner Mediathek hat – die anderen kündigt man. So kann man sich beispielsweise jeden Monat oder auch alle zwei bis drei Monate für einen neuen Anbieter entscheiden, diesen „leerbingen“ [das Akkordgucken von Serien] und dann zum nächsten weiterziehen.

Tipp 3: Gebraucht kaufen

Nicht nur nachhaltig, sondern obendrein sparsam: Ob Handy, Möbel oder Gitarre. Im Internet kann man so ziemlich alles gebraucht kaufen. Wenn man sich genügend informiert, ist die Qualität fast genauso gut wie neu, der Preis aber weitaus geringer. Darüber hinaus kann man alte Produkte durch Upcycling zusätzlich aufwerten. Davon profitieren Umwelt und Geldbeutel! Ein weiterer Vorteil: der individuelle Touch im eigenen Heim.

Tipp 4: Anbieter vergleichen

Ob Strom, Versicherung oder der Handyvertrag: Die Unterschiede zwischen den Anbietern können enorm sein. Es empfiehlt sich, die aktuellen Angebote verschiedener Anbieter regelmäßig zu vergleichen. Zudem ist es meistens besser, einen Vertrag – beispielsweise den Mobilfunkvertrag – zu kündigen und einen neuen Vertrag abzuschließen, auch wenn es sich um denselben Anbieter handelt. So kann man häufig ein attraktiveres Angebot herausholen. Bei vielen Energiedienstleistern winken zur „Begrüßung“ Prämien und Gutscheine, die sich häufig direkt mit den monatlichen Abschlägen verrechnen lassen.

Tipp 5: Das Gesparte nicht auf dem Sparbuch liegen lassen

Was macht man mit den ganzen Ersparnissen durch die vorangegangenen Tipps? Aufs Sparbuch legen? Bitte nicht. Die Zeiten, in denen Sparbücher profitable Zinsen abgeworfen haben, sind lange vorbei. Und die aktuelle Nullzins- beziehungsweise Negativzinspolitik wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. Das heißt, aufgrund der stetigen Inflation und den nicht vorhandenen Zinsen verlieren die Ersparnisse sogar an Wert. Besser ist es, sein Geld anzulegen. Dabei müssen auch keine großen Beträge eingesetzt oder hohe Risiken eingegangen werden. Crowdinvestments im Immobilienbereich bieten die Möglichkeit, bereits ab 100 Euro in risikoarme Immobilienprojekte zu investieren und dabei von Zinsen bis 7,0 Prozent zu profitieren.

„Vermögensaufbau für den Mittelstand“ – Welche Möglichkeiten gibt es, sich am Kapitalmarkt zu beteiligen?

„Vermögensaufbau für den Mittelstand“ – Welche Möglichkeiten gibt es, sich am Kapitalmarkt zu beteiligen?

In unsicheren Rentenzeiten wird der aktive Vermögensaufbau im Mittelstand für viele Menschen immer wichtiger. Eine klassische Anlagemöglichkeit, das Sparbuch, ist seit längerer Zeit hinfällig. Aufgrund der Nullzinspolitik und der stetigen Inflation verlieren die eigenen Spareinlagen über die Zeit sogar an Wert. Und da es sich auch nicht abzeichnet, dass sich dies in der nächsten Zeit ändern wird, sollte man nach alternativen Anlagemöglichkeiten suchen. Im Folgenden stellen wir die bekanntesten vor.

Aktien:

Beim Thema Kapitalmarkt kommt den meisten wahrscheinlich zuerst der Aktienhandel in den Sinn. Die Deutschen stehen dem Trading im internationalen Vergleich eher skeptisch gegenüber. Zum Vergleich: Während in den USA, in Norwegen oder in der Schweiz circa 30 bis 50 Prozent der Bevölkerung Aktien besitzen, liegt die Aktionärsquote in Deutschland bei unter 15 Prozent.[1] Die Gründe dafür sind verschieden. Es liegt vor allem an einer gewissen Skepsis gegenüber der Börse und damit verbunden fehlendem Vertrauen in diese Form der Investition. Der Handel mit Aktien birgt sowohl Vor- als auch Nachteile. Sicherlich kann man mit Trading hohe Renditen erzielen, aber dafür ist meist auch eine gewisse Expertise nötig. Darüber hinaus gilt meistens auch, je höher die Renditeerwartung, desto größer das Risiko. Mit Kursschwankungen muss im Aktienhandel immer gerechnet werden und das gilt nicht nur für junge Unternehmen, sondern kann genauso die etablierten Big Player betreffen. Zwar ist für Letztere das Risiko sicherlich überschaubarer, jedoch bergen diese eine weitere Hürde: die Preise. Aktien der großen Unternehmen wie den Dax-Konzernen, bewegen sich häufig in Werten von mehreren hundert Euro pro einzelne Aktie. Der rentable Einstieg in diesen Markt ist also mit einem größeren Investment verbunden.

Fonds:

Eine sinnvolle Alternative zum Handel einzelner Aktienwerte bieten Aktienfonds. Hier wird das Risiko der einzelnen Werte über ein größeres Portfolio diversifiziert. Einzelne Kursschwankungen sind also eher verkraftbar. Der Nachteil bei Fondsinvestitionen liegt oftmals an der Laufzeit. Bis man hohe Renditen erzielen kann, müsste man in vielen Fällen über einen Zeitraum von mehreren Jahren anlegen.

Immobilien:

Immobilien werden von den meisten Deutschen als rentable Anlagemöglichkeit ohne hohes Risiko angesehen. Dies ist auch begründet. Seit Jahren boomt der Immobilienmarkt nicht nur in Deutschland. Des Weiteren haben sich Immobilien schon öfter als krisensicher erwiesen. In Zeiten von Inflation oder Finanzkrise konnten sie oftmals als wertstabile Anlage überzeugen. Daher ist es das Ziel vieler Deutscher, eine Immobilie zu besitzen. Das größte Hindernis liegt für die meisten bei diesem Investment nicht im Risiko, sondern in den Kosten. Die Kaufpreise für Immobilien sind für den Mittelstand oftmals nicht realisierbar, jedenfalls nicht ohne einen Kredit über viele Jahre aufzunehmen.

Warum nicht indirekter Immobilienbesitzer werden?

An dieser Stelle kommt die Methode des Crowdinvesting ins Spiel. Hier wird eine Immobilie von vielen verschiedenen Personen finanziert. Im Falle von Achtstein Invest werden die Immobilienprojekte im Vorfeld sorgfältig ausgewählt, um das Risiko möglichst zu minimieren und dabei gleichzeitig profitable Renditen zu garantieren. Der größte Vorteil: Ein Einstieg ist bereits ab 100 € möglich.

[1] https://www.alleaktien.de/aktienlexikon-und-boersenlexikon-und-definitionen/aktionaersquote-aktionaerskultur-in-deutschland/#:~:text=Das%20entspricht%20einer%20Aktionärsquote%20von,15-20%25.

Was ist eigentlich Blockchain? Und wo wird diese Technik eingesetzt? Teil 1: Kryptowährung

Was ist eigentlich Blockchain? Und wo wird diese Technik eingesetzt? Teil 1: Kryptowährung

„Eine Blockchain (auch Block Chain, englisch für Blockkette) ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, „Blöcke“ genannt, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptographisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten.“ [1]

Das ist die Wikipedia-Definition für den Begriff Blockchain und wer sich danach genauso schlau fühlt wie vorher, der ist sicher nicht allein. Blockchain ist ein Begriff, den viele mit Kryptowährungen, allen voran dem Bitcoin, verbinden. Die Blockchain fungiert in diesem Fall als Datenbank, um Transaktionen zu verwalten. Da diese Transaktionen in chronologischer Reihenfolge hinzugefügt werden, kommt der Begriff „Chain“, übersetzt Kette, zustande.

Intelligente Informationsketten – dezentral und selbstprüfend

Zum besseren Verständnis kann man das Blockchain-Konzept mit einem Gruppenchat vergleichen. In einem solchen werden nacheinander Nachrichten geschickt, welche im Nachhinein nicht mehr veränderbar sind. Das ist das Kernprinzip einer Blockchain: Niemand kann nachträglich etwas verändern. In der Blockchain werden nacheinander Informationen gespeichert. Jede Information bildet dabei einen Block. Für jeden einzelnen Block wird ein sogenannter Hash, eine Art digitaler Fingerabdruck, berechnet. Der Hash eines Blocks beinhaltet auch immer den Hash des vorigen Blocks. Das ist, um beim Chat-Beispiel zu bleiben, die Antwort einer Person auf die vorangegangene Nachricht einer anderen Person. Die einzelnen Blöcke sind über die Hashes zu einer Kette verbunden. Die Informationen in einer Blockchain können deshalb nicht nachträglich verändert werden, da somit auch der Hash verändert werden würde. Dies hätte zur Folge, dass alle weiteren Hashes fehlerhaft wären und die Kette würde auseinanderbrechen. Bevor ein neuer Block zur Kette hinzugefügt wird, muss ihn jeder Computer im Netzwerk verifiziert haben. Darin besteht die Sicherheit der Technologie. Es ist dezentral gesteuert und jeder kontrolliert jeden.

Die Blockchain bildet also die technische Grundlage und die Kryptowährung ist eine Anwendungsmöglichkeit dieser. Eine Blockchain kann aber auch in anderen Bereichen angewendet werden, beispielsweise einer dezentralen Speicherung von Kundendaten oder auch der Dokumentation von Transportketten in der Logistik.

Einsatzgebiet Kryptowährung – sinnvoll?

Da das bekannteste Anwendungsgebiet der Blockchain die Kryptowährung ist, wollen wir noch kurz auf diese eingehen und untersuchen, inwiefern eine Investition in Kryptowährungen sinnvoll sein kann.

Gerade war der (theoretische) Bitcoin-Millionär Stefan Thomas in aller Munde und seine Geschichte verdeutlicht, wie jung und gleichzeitig radikal dieser Markt ist. Zur Erinnerung: Thomas hatte sich im Jahr 2011 in Bitcoins für einen Job bezahlen lassen. Inzwischen sind diese 7002 Bitcoins rund 200 Millionen Euro wert. Das Problem ist nur, dass er sein Passwort vergessen hat – und dank der hohen Sicherheitsstandards bei Blockchainanwendungen dieses auch nicht einfach so wiederhergestellt werden kann. Von den insgesamt zehn Versuchen, dieses einzugeben, sind acht misslungen. Noch zwei Fehleingaben und seine Millionen werden im World Wide Web verschwinden.

Wer jetzt meint, sofort Unmengen der beliebten Bitcoins kaufen zu müssen, dem sei nicht nur dazu geraten, das Passwort an sicherer Stelle abzulegen, sondern auch sehr vorsichtig zu sein. Denn Kryptowährungen unterliegen teils starken Kursschwankungen. Wer vor ein paar Jahren noch verhältnismäßig günstig Bitcoins gekauft hat, konnte sich sicherlich über enorme Renditen freuen. Doch immer wieder ist der Bitcoin-Kurs auch von starken Einbrüchen gekennzeichnet. Eine verlässliche Rendite ist somit also nicht zu erwarten. Neben dem Risiko der Kursschwankungen und trotz der vermeintlich sicheren Blockchain-Technologie können die Datenbanken der Kryptowährungen zudem das Angriffsziel von Hackern werden – auf diese hofft Stefan Thomas nun heimlich, denn nur durch sie könnte er doch noch an seine Millionen kommen, aber das ist wohl eine Ausnahme. Darüber hinaus gibt es auch unter den virtuellen Zahlungsmitteln Falschgeld. Vor allem Neueinsteigende laufen Gefahr, zum Opfer von Bitcoin-Betrugssystemen zu werden.

Fazit: Die vermeintlich hoch-interessante Technologie der Blockchain und damit verbundene Kryptowährung ist nach wie vor relativ jung. Das heißt, es fehlt die nötige Expertise, um deren Entwicklung beurteilen zu können – ebenso wie die Gefahren. Diese sind zwar relativ deutlich zu benennen:

  1. Mögliche Hackerangriffe
  2. Der Verlust des Passwortes und damit verbunden der Verlust des Kapitals
  3. Starke „Marktschwankungen“
  4. „Schwarze Schafe“ – also Betrüger, die mit Falschgeld locken

Doch wie kann man diese bestmöglich ausschließen? Der Einstieg in Kryptowährungen ist also höchstens für jene Investoren geeignet, die sich umfassend mit dem Thema auseinandergesetzt haben und zudem auch stärkere Kursschwankungen verkraften können. Für alle anderen gibt es alternative Investitionsmöglichkeiten, die bei geringem Risiko großzügige Renditen versprechen können.

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain