Crowdinvesting, ETFs, gemanagte Fonds – mit diesen Renditen können Anleger rechnen

Crowdinvesting, ETFs, gemanagte Fonds – mit diesen Renditen können Anleger rechnen

Gerade im heutigen Niedrigzinsumfeld bietet Crowdinvesting eine deutlich bessere Rendite als klassische Sparanlagen wie Sparbuch oder Festgeldkonten. ETFs versprechen eine ähnliche Rendite, sind aber eher eine mittel- bis langfristige Anlage. Klassische Aktienfonds bringen zum Teil hohe Renditechancen, aber auch entsprechende Risiken sowie hohe Kosten mit sich.

Früher galt: Wer sein Geld zur Bank bringt, bekommt dafür Zinsen. Die Zeiten haben sich für Anleger jedoch geändert, denn klassische Anlagen wie das Sparbuch und das Tagesgeldkonto bringen keine Zinsen mehr. Schon 2016 wurde der Leitzins, an dem sich Banken und Sparkassen orientieren, auf null gesetzt. In der Folge mussten Sparer auf jegliche Sparzinsen verzichten. Doch damit nicht genug: Mittlerweile verlangen viele Geldhäuser von ihren Kunden Strafzinsen für ihre Geldeinlagen. Geschäftskunden und Privatkunden von Banken zahlen also „Strafe“ für das Geld auf ihren Konten. Kein Wunder also, dass renditestärkere Anlageformen wie Aktien, Fonds und Immobilien sich einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Etwa zwölf Millionen Deutsche besitzen Aktien, Aktienfonds oder ETFs. Im Folgenden erklären wir die Vor- und Nachteile von alternativen Anlageformen mit Fokus auf Rendite und Kosten.

Festgeldkonto

Die Zeiten, in denen Banken auf Festgeld 6,0 Prozent Zinsen gezahlt haben, gehören schon lange der Vergangenheit an. Wenn man die vergangenen 20 Jahre betrachtet, waren die Festgeldzinsen nie so gering wie heute. Im Jahr 2000 lagen die Zinsen bei über vier Prozent, während sie 2005 auf unter 2,5 Prozent sanken. Den höchsten Stand erreichten sie 2009 mit mehr als 4,5 bis 5,0 Prozent. Seitdem sind sie stetig gefallen, mit Ausnahme eines kurzen Anstiegs 2011. Durch das allgemeine Niedrigzinsniveau sind aktuell Festgeldzinsen zwischen 0,1 bis knapp unter 1,0 Prozent möglich. Das ist im Vergleich zu zeitgemäßeren Anlageformen wie Aktienfonds oder Crowdinvesting sehr niedrig.

ETFs

ETFs sind börsengehandelte und passiv verwaltete Fonds, welche die Zusammensetzung und Entwicklung eines Wertpapierindexes nachbilden. ETFs sind für Anleger relativ günstig, weil keine Managementgebühren anfallen. Der geringe Zeitaufwand, den ein ETF-Portfolio benötigt sowie das relativ geringe Finanzwissen, das man für ein ETF-Investment braucht, machen ETFs für viele Anleger interessant. Allerdings bilden nicht alle ETFs den zugrunde liegenden Index eins zu eins ab, sondern sind lediglich synthetische ETFs. Bei diesen wird der Index durch Derivate abgebildet, die nicht mit dem betreffenden Index in Zusammenhang stehen müssen. Es gibt keine physische Hinterlegung des Wertpapierkorbs beim ETF-Anbieter.

Ob synthetisch oder nicht: ETFs sind nicht geeignet für kurzfristige Anlagezeiträume, da sie auf Sicht von wenigen Jahren mitunter erhebliche Verluste erleiden können. Im Bestfall erzielen sie eine ähnliche Rendite wie Crowdinvestments, kosten aber etwa 0,1 bis 0,5 Prozent der Anlagesumme pro Jahr.

Aktiv gemanagte Investmentfonds

Klassische, aktiv gemanagte Aktienfonds sind eine weitere häufig genutzte Anlagemöglichkeit. Die meisten Anleger in Deutschland (18 Prozent) setzen nach wie vor auf aktiv gemanagte Fonds, bei denen ein Fondsmanager dafür bezahlt wird, Aktien für den Fonds auszuwählen. Aufgrund dieses Verwaltungsaufwands kosten diese Investmentfonds das Drei- bis Fünffache eines ETF. Sie bringen zum Teil hohe Renditechancen, aber auch entsprechende Risiken durch Kursschwankungen mit sich.

Immobilienfonds (AIF)

Immobilienfonds sind eine Sorte sogenannter alternativer Investmentfonds (AIF). Für Privatinvestoren gibt es die Möglichkeit, in offene oder geschlossene Publikumsfonds zu investieren. Bei offenen Immobilienfonds liegt die durchschnittliche jährliche Rendite bei vier Prozent – bei einem Mindestzeichnungsvolumen zum Teil bereits ab 25 Euro. Für geschlossene Publikumsfonds gibt es keine Renditeprognose – allerdings haben sie mit fünf bis 15 Jahren eine sehr lange Laufzeit und sind erst ab einem (hohen) Volumen von 10.000 Euro verfügbar.

Crowdinvesting

Crowdinvesting ist eine in Deutschland noch immer recht neue Möglichkeit der Kapitalanlage mit guter Rendite. Dabei können einzelne Anleger bereits mit geringen Geldbeträgen (in der Regel schon ab 100,00€ in ein Unternehmen oder Projekt investieren. Crowdinvesting ist eine Form der Schwarmfinanzierung (Crowdfunding) bei der die Anleger überwiegend feste Zinsen für die vorab festgelegte Laufzeit erhalten.

Darüber hinaus werden teilweise variable Vergütungen gezahlt, die sich am Erfolg des Projektes (höhe des erzielten Verkaufspreises) orientieren.

Um das Risiko eines Anlageverlusts – beim Crowdinvesting hat das Crowd-Money den Rang eines Nachrangdarlehens – zu vermeiden, sollten Anleger sich stets über die Qualität der Immobilienkapitalanlage informieren. Das Team der Achtstein Invest garantiert Ihnen diesbezüglich immer ein Höchstmaß an Qualität.

Denn nur ein Nachhaltiges Produkt kann die gewünschten Zinsen einbringen. Ob Häuser oder Eigenheime, Büro- oder Logistikimmobilien: Jede Anlage hat ihre spezifischen Erfolgskriterien für Wertzuwachs und hohe Renditen. Diese Kriterien zu erkennen und für sich zu nutzen, dazu sind weder Spekulanten noch branchenfremde Quereinsteiger in der Lage. Sondern nur gestandene Immobilienprofis und Kenner des Markts. Bei Achtstein gibt es für ein Investment in ein Projekt zwischen 6,0 und 7,0 Prozent jährliche Rendite – bereits ab einem Investitionsbetrag von 100 Euro.

Geldanlage – diese Fehler gilt es zu vermeiden

Geldanlage – diese Fehler gilt es zu vermeiden

Für (junge) Menschen, die sich erstmals mit dem Thema Geldanlage befassen, ist das Angebot oft nur schwer zu überschauen – von der Wahl der optimalen Strategie ganz zu schweigen. Denn die muss zum Anlageverhalten der agierenden Person passen. Einen „Königsweg“ gibt es nicht. Trotzdem kann man mit etwas Vorbereitung die häufigsten Anlagefehler vermeiden. Das macht sich dann auch im wortwörtlichen Sinne bezahlt, schließlich bedeuten Fehler oder eben das Vermeiden dieser beim Anlegen bares Geld.

Wir haben die fünf häufigsten Fallstricke für Sie zusammengefasst:

1. Nicht verstehen, in was man investiert

Sehr häufig verstehen Privatanleger die Produkte nicht, in die sie investieren. Insbesondere junge Anleger folgen gerne aktuellen Trends. Doch nur weil beispielsweise Bitcoins in aller Munde sind, ist das komplexe System Kryptowährung längst nicht für Anlageeinsteiger geeignet. Aktien als Anlageklassiker? Eine Option – doch bei dieser Form des Investments ist mit starken Kursschwankungen zu rechnen, weshalb sie eher als langfristige Anlage zu betrachten sind. Damit sind sie nicht das richtige Produkt für Menschen, die kurzfristig auf ihr Kapital zugreifen wollen. Ein weiterer wichtiger Punkt: Aktien und Aktienfonds sind oft nicht die beste Option für Anleger, die auf Rendite und Risiko setzen. Wie kann man das beurteilen? Hierbei empfiehlt es sich, Rat vom Profi einzuholen. Woran erkennt man diesen? Bestenfalls an seiner Expertise und seinen Referenzen. Bei Achtstein Invest setzen wir auf ein ganzes Team von Experten. Diese validieren jedes Angebot sorgfältig und nehmen es nur in unser Portfolio auf, wenn es unseren hohen Ansprüchen genügt. Zudem sind wir bei Fragen rund um das Thema Crowdinvesting jederzeit persönlich erreichbar.

2. Keine Diversifikation

Ein weiterer Fehler: Die meisten Privatanleger diversifizieren nicht. Diversifikation bedeutet Risikostreuung – der Schlüsselfaktor beim Investieren. In der klassischen Wirtschaftswissenschaft spricht man von unsystematischem und systematischem Risiko. Das systematische Risiko bildet die allgemeinen, mit dem Markt einhergehenden Schwankungen ab, welche man nicht beeinflussen kann. Das unsystematische Risiko hingegen kann man zumindest verringern, indem man sein Depot möglichst breit aufstellt. Falls eine Anlage schwächelt, kann sie durch den Erfolg einer anderen Anlage ausgeglichen werden.

3. Zu frühes Investieren

Das Unterfangen der Geldanlage sollte nicht überstürzt werden. Zunächst müssen sich Anleger einen Kapitalstock aufbauen, der nicht jederzeit oder für kurzfristige Anschaffungen zur Verfügung steht. Hilfreich ist an dieser Stelle das sogenannte 3-Töpfe-Modell. Dieses sieht einen „Bartopf“ für die täglichen Ausgaben und einen „Sicherheitstopf“ für überraschend auftretende große Kosten vor. Wenn diese finanziellen Grundlagen geschaffen sind, kann man sich guten Gewissens mit Anlagemöglichkeiten befassen. Sie bilden die dritte Säule der Finanzplanung, den „Wachstumstopf“. [Lesen Sie hierzu auch unseren Blogbeitrag zum Thema „Das 3-Töpfe-Modell“].

4. Zu viel Aktionismus oder „In der Ruhe liegt die Kraft“

Spekulanten, die ständig „Verkaufen!“ und „Kaufen!“ brüllen, sind eher eine Fiktion der Film- und Theaterwelt. Für das private Anlegeverhalten ist in der Realität eine gewisse Ruhe von Vorteil. Ein zu häufiges Umschichten innerhalb des Depots ist nicht ratsam. Besser ist es, sorgfältig ein Investment auszuwählen und dann längerfristig darauf zu vertrauen. Natürlich sollte man das Investierte im Auge behalten, um bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. Das sollte aber nicht häufiger als ein bis zweimal jährlich passieren.

5. Vollkommen auf Investments verzichten

Fünftens: Zu viele Deutsche machen noch immer den „Fehler“, gänzlich auf das Investieren zu verzichten. Sie halten ihr Erspartes stattdessen auf Girokonten oder Sparbüchern. Doch diese Anlageformen bringen schon lange keinerlei Zinsen mehr. Aufgrund der Coronakrise wird sich dies auf absehbare Zeit nicht ändern. Schlimmer noch: Inflation und mögliche Kontogebühren mindern den Wert des Gelds eher noch.

Wir haben etwas für Sie vorbereitet

Wie investiert man erfolgreich? Bestenfalls steigen Sie mit kleinen Beträgen ein, um ein Gefühl für das eigene Investmentverhalten zu entwickeln. Mit Immobilien-Crowdinvesting von Achtstein Invest können Anleger schon ab 100 Euro investieren und Renditen von bis zu sieben Prozent jährlich erwarten – welche man mit keinem Sparbuch auch nur annähernd erzielen kann –, und dann nach und nach das verfügbare Kapital über unterschiedliche Anlagemöglichkeiten verteilen. Sie wollen mehr erfahren? Sprechen Sie uns an.

Fundingschwelle und Fundingziel – bis wann man investieren kann

Fundingschwelle und Fundingziel – bis wann man investieren kann

Mit dem Crowdinvesting-Verfahren über Achtstein Invest erhalten Anleger die Gelegenheit, bereits ab einem Betrag von 100 Euro in vielversprechende Immobilienobjekte zu investieren. Dies ist möglich, weil unsere Immobilieninvestments nach dem Prinzip der Schwarmfinanzierung funktionieren. Heißt: Viele Anleger investieren kleine Beträge, um gemeinsam das für das jeweilige Projekt festgesetzte Fundingziel zu erreichen.

Fundingschwelle erreicht – was passiert nun?

Achtstein Invest hat die Fundingschwelle von 300.000 Euro erreicht. Super, dann geht es jetzt erst richtig los! Aber was bedeutet das überhaupt? Die Fundingschwelle ist eine vorher festgelegte Mindestsumme, die erreicht werden muss, damit das Investment zustande kommt. Sie richtet sich nach dem Kapitalbedarf des Emittenten. Ist das Ziel erreicht, werden die Mittel an die Verantwortlichen weitergeleitet. Diese dürfen das Kapital ausschließlich zum vertraglich vereinbarten Zweck nutzen. Das Projekt wird mit dem Erreichen dieser Summe gestartet. Das heißt, jeder der bereits in unser Crowdinvestment „Leben im TodayHaus, Projekt Mönchengladbach“ investiert hat, kann sich auf 6 Prozent Rendite p. a. freuen.

Investieren über die Fundingschwelle hinaus ist möglich und auch von Vorteil

Das Erreichen der Fundingschwelle bedeutet nicht, dass man nicht mehr in das Projekt investieren kann. Es kann so lange Geld in ein Projekt investiert werden, bis das Fundingziel erreicht wird. Hierbei handelt es sich um die Maximalsumme, die insgesamt investiert werden kann. Bis zum Erreichen des Fundingziels steht es Anlegern also frei, noch über die Fundingschwelle hinaus Geld zu investieren. Bei unserem Projekt ist das Ziel des Emittenten, nicht nur Projekt- und Transaktionskosten einzuwerben, sondern auch einen bisher durch Eigenkapital erbrachten Kapitaleinsatz (siehe Projektdetails: Finanzierung – Mittelverwendung) durch Investorengelder, also durch „Ihr“ Geld, auszutauschen.

Die Fundingschwelle wird nicht erreicht: Was bedeutet das für mein Geld?

Bis die festgesetzte Fundingschwelle erreicht ist, werden sämtliche Gelder zunächst auf einem sicheren Treuhandkonto gesammelt. Weder Achtstein Invest noch der Emittent haben vor Erreichen der Fundingschwelle Zugriff auf das eingezahlte Kapital. Falls die Fundingschwelle für ein Projekt nicht erreicht wird, kommt das Crowdinvesting nicht zustande. Die Anleger erhalten daraufhin ihre Zahlung vollständig und ohne Kosten zurück. Jedoch geht damit die Chance auf attraktive Renditen verloren. Umso mehr ein Grund zur Freude, dass wir für unser erstes Crowdinvesting-Projekt die Fundingschwelle überschritten haben!

Wie gelingt der erfolgreiche Einstieg ins Crowdinvesting?

Wie gelingt der erfolgreiche Einstieg ins Crowdinvesting?

Zunächst eine kurze Begriffsklärung: Crowdinvesting ist eine Form des Crowdfundings. Das heißt, die Finanzierung eines Projekts wird durch eine Vielzahl von Personen ermöglicht. Dies hat den Vorteil, dass sich jeder Einzelne nur mit einem geringen Geldbetrag beteiligen muss und gleichzeitig das Risiko gestreut wird. Außerdem wird eine besonders breite und vielfältige Anlegergruppe angesprochen. Während es sich beim Crowdfunding meistens um eine reine Finanzierungsform handelt, profitiert beim Crowdinvesting der Anleger direkt vom Erfolg eines Projekts. Crowdinvesting wird heutzutage beispielsweise von Start-ups sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen genutzt – aber auch für Immobilienprojekte ist es inzwischen eine attraktive Finanzierungsmethode.

Wie kann man erfolgreich am Crowdinvesting partizipieren?

Crowdinvesting bietet nicht nur den Vorteil eines verhältnismäßig geringen Investitionsbetrags für den einzelnen Investor, sondern kann zudem hohe Renditen generieren. Dabei kommt es natürlich auf die gelungene Auswahl der Projekte an. Was gilt es zu beachten, wenn man mit einem geringen Geldbetrag und niedrigem Risiko den möglichst größten Profit erreichen will? Die wichtigsten Punkte für den erfolgreichen Einstieg ins Crowdinvesting haben wir zusammengefasst:

  • Im Vorfeld ausführlich informieren

Wie bei allen Möglichkeiten des Geldanlegens ist es wichtig, sich im Vorfeld ausführlich über das Investmentobjekt und die Art und Weise der Investition zu informieren. Um Chancen und Risiken genau abwägen zu können, muss das Prinzip verstanden werden. Zudem sollte man sich vor dem Einstieg fragen: Wie viel möchte ich investieren? Wie lange sollte der Investitionszeitraum andauern? Kann ich eventuell mehrere Jahre auf das Geld warten? Welche Renditeerwartungen habe ich?

  • Vertrauenswürdige Crowdfunding-Plattform auswählen

Natürlich sollte man nur auf einer vertrauenswürdigen und extra dafür vorgesehenen Plattform Crowdinvestments tätigen. Die Verantwortlichen hinter dem jeweiligen Unternehmen sollten über eine hohe Expertise sowohl im Crowdinvestment an sich als auch in den zu investierenden Branchen verfügen. Hierfür lohnt sich eine kleine Recherche, denn häufig stehen selbst hinter relativ jungen Unternehmen gestandene Branchenprofis. Die Professionalität einer Plattform erkennt man auch daran, dass sie transparent und umfassend über alle relevanten Punkte der Investition informiert.

  • Gerade für Einsteiger: In verlässliche Branchen investieren

Crowdinvestments finden sich heutzutage in diversen Branchen. Beispielsweise kann man auch die Finanzierung von Start-ups unterstützen. Für Crowdinvestment-Einsteiger empfiehlt es sich, zunächst in etablierte und verlässliche Branchen zu investieren. Immobilienprojekte gelten seit jeher als überdurchschnittlich sichere Anlage und haben sich schon häufig als krisensicher und von einer Inflation unbeeindruckt gezeigt – und somit immer eine gewisse Wertstabilität garantiert.

  • Auf im Vorfeld geprüfte Projekte beachten

In jeder Branche können theoretisch hohe Renditen erzielt werden. Es ist aber wichtig, zu wissen, wie sorgfältig die Projekte ausgewählt sind. Denn hohe Renditen sind häufig mit hohem Risiko verbunden. Nur validierte Investments sollten in die nähere Auswahl kommen – denn bei der Bewertung einer Immobilie geht es nicht nur um den Kaufpreis. Vielmehr geht es auch um Lage, Bevölkerungsentwicklung, Drittverwendungsfähigkeit und viele andere Faktoren, die nur ein Experte mit jahrelanger Marktkenntnis wirklich beurteilen kann.

Die zur Auswahl stehenden Crowdinvestment-Projekte sollten also immer im Vorfeld von Experten validiert werden, um das Risiko möglichst weit zu minimieren.

  • Lieber mehrere kleine Investitionen, anstatt einer großen

Crowdinvestments bieten die Möglichkeit, bereits ab einem geringen Einstiegsbetrag an einem Projekt partizipieren zu können, und diesen Vorteil sollte man auch ausnutzen. Falls man also gewillt ist, einen höheren Betrag zu investieren, sollte man diesen verteilt über mehrere Projekte anlegen als in ein einzelnes. Dies bietet den Vorteil, das Risiko über mehrere Crowdinvestments zu diversifizieren – und somit möglichst gering zu halten.

Private Finanzplanung: Das 3-Töpfe-Modell

Private Finanzplanung: Das 3-Töpfe-Modell

Die private Finanzplanung ist ein sehr wichtiges, aber auch nicht immer einfaches Unterfangen. Es gibt viele Strategien und diverse Möglichkeiten, sein Geld anzulegen. Doch welche Formen sind sinnvoll?

Bevor man sich mit den Möglichkeiten des Geldanlegens befasst, gilt es, sich zunächst einen Überblick über die eigene Finanzlage verschaffen. Dafür werden alle Einnahmen und Ausgaben sowie die Geldbestände auf den Konten erfasst. So erhält man ein besseres Verständnis über die eigene Liquidität sowie dem Verhältnis von Einnahmen und Ausgaben. Wichtig ist es auch, alle Barzahlungen und die Belastungen auf der Kreditkarte mit einzubeziehen. Je detaillierter diese Übersicht ist, desto besser. Dabei sollten auch kleinere Zahlungen wie das belegte Brötchen vom Bäcker auf dem Weg zur Arbeit oder der schnelle Mittagssnack nicht vergessen werden. Denn selbst solche vermeintlich kleinen Ausgaben können sich im Laufe eines Jahres auf ein hübsches Sümmchen von mehr als 1.000 Euro belaufen.

Eine detaillierte Finanzübersicht gibt Ihnen also einen genauen Überblick darüber, wo Ihr Geld hinfließt. Diese Übersicht kann manuell anfertigt werden, beispielsweise durch das Anlegen eines Haushaltsbuchs. Wer es digital mag, der kann eine Exceltabelle anlegen oder eine der zahlreichen Apps nutzen, die hierfür zur Verfügung stehen. Sie haben Bedenken wegen der Datensicherheit? Dann schauen Sie mal auf der Website Ihrer Bank nach – viele Geldinstitute bieten inzwischen „digitale Haushaltsbücher“, die sogar direkt mit dem Konto verknüpft werden können.

Die Finanzübersicht und die damit verbundene Planung ist die Voraussetzung für den späteren Vermögensaufbau. Hierfür gilt es, individuelle finanzielle Ziele festzulegen und Strategien zu bestimmen, wie man diese erreichen kann. Eine davon ist das sogenannte Drei-Töpfe-Modell.

Das Drei-Töpfe-Modell

Das Drei-Töpfe-Modell ist ein einfaches System für Ihre individuelle Finanzplanung. Es besteht aus einem „Bartopf“, einem „Sicherheitstopf“ und einem „Wachstumstopf“. Gerade für junge Privatanleger empfehlen wir diese Strategie, um die eigenen Finanzen zu regeln und um investieren zu können, ohne das Risiko des „Totalverlusts“ einzugehen.

Bartopf (Girokonto): Das Girokonto dient für alltägliche Ausgaben wie zum Beispiel Miete, Lebensmittelkauf, Restaurant- und Kinobesuche. Dieser Topf beinhaltet das Geld, das kurzfristig verfügbar sein muss. Grob könnte man sagen, dass auf dem Girokonto ungefähr drei Nettokaltmieten zur Verfügung stehen sollten.

Sicherheitstopf (Tages- oder Festgeldkonto) Das Tages- oder Festgeldkonto dient zur klassischen Schaffung von Rücklagen, um größere anfallende Ausgaben zu stemmen, beispielsweise für ein neues Auto oder die große Reise im Sommer, sobald dies wieder möglich ist. Es dient somit als Spartopf für planbare Investitionen in den kommenden Jahren. Der Kühlschrank ist kaputt oder die Waschmaschine leckt? Auch als Absicherung bei plötzlich auftretenden größeren finanziellen Verpflichtungen fungiert das Tages- oder Festgeldkonto.

Wachstumstopf (Investment-Anlage): Der Wachstumstopf stellt die langfristige Investitionsanlage dar. Diese kann als private Altersvorsorge dienen oder aber, um eine gewisse Summe langfristig anzulegen und somit noch Rendite zu erzielen, die bei fast allen „klassischen“ Anlageformen inzwischen nicht mehr zu finden ist. Auch hierbei lohnt es sich, das Investment über mehrere „Töpfe“ zu verteilen, also durch eine gewisse Diversifikation das Risiko der einzelnen Anlagenformen zu minimieren beziehungsweise auszugleichen. Eine Anlagemöglichkeit, die derzeit noch attraktive Renditen verspricht, ist das Crowdinvestment. Nicht der einzige Vorteil, denn diese Anlageform bietet zudem durch die „Schwarmfinanzierung“ gleichzeitig ein überschaubares Risiko und – der wohl wichtigste Punkt für Einsteiger und Anleger mit kleinem Budget – einen einfachen Einstieg mit bereits kleinen Summen.

Ein kurzes Fazit

Die drei Spartöpfe unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zeitspannen und Ziele. Der erste Topf soll kurzfristige Ausgaben abdecken. Hierfür ist es wichtig, dass das Kapital täglich verfügbar ist. Der zweite Topf umfasst eine Zeitspanne von circa fünf Jahren und dient der Rücklagenbildung. Risikoreiche Investitionen in beispielsweise Aktien sollten deshalb mit diesem Kapital eher vermieden werden. Der dritte Topf ist der für langfristigste Investments. Mit diesem Kapital können Sie nach Strategien zur Vermögensvermehrung suchen. Eine vielversprechende Option hierfür sind beispielsweise die Immobilien-Crowdinvestments von Achtstein Invest. Zum einen partizipieren Anleger von Zinsen bis zu 7,0 % p. a. Zum anderen ist der Einstieg bereits ab 100 Euro möglich und alle Investitionsanlagen sind detailliert „auf Herz und Nieren“ hin validiert.

Das Drei-Töpfe-Modell verdeutlicht, dass Finanzplanung nicht immer kompliziert sein muss. Mit diesem übersichtlichen System sind die wichtigsten Säulen der privaten Vermögensverwaltung abgedeckt.

Wo das Beste für mein Geld herausholen? Fünf schnelle Spartipps für den Alltag

Wo das Beste für mein Geld herausholen? Fünf schnelle Spartipps für den Alltag

Jeder Mensch hat seine festen Ausgaben, an denen man leider nicht viel ändern kann. Zum Beispiel für die Miete, Lebensmittel als Lebensstandard, das Auto oder die Monatskarte für mehr Mobilität. Doch bei vielen anderen Ausgaben gerade im alltäglichen Leben gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese zu verringern. Auch wenn es sich bei den einzelnen Sachen nur um kleine Beträge handelt, so kann dies summiert doch jeden Monat beträchtliche Ersparnisse bedeuten.

Tipp 1: Haushaltsbuch führen

Der erste Schritt zum erfolgreichen Sparen: den Überblick behalten, wo man wie viel Geld ausgibt. Ein Haushaltsbuch ist da der beste Weg. Es muss sich natürlich nicht unbedingt um ein wirkliches Buch handeln. Ein Haushaltsbuch in Form einer Excel-Tabelle funktioniert ebenfalls. Auch einige Banken bieten inzwischen eine solche Funktion über ihre Apps an. Darin führt man alle Einnahmen und Ausgaben auf. So behält man seine Geldmittel im Auge und kann die monatlichen Ausgaben miteinander vergleichen und schnell Sparpotenziale ausmachen.

Tipp 2: „Abonnement-Jumping“

Netflix, Amazon Prime, Disney+, dann noch Spotify und Apple Music: Das Angebot ist nahezu unendlich. Jeder von uns hat wahrscheinlich diverse Abonnements. Das kann ganz schön ins Geld gehen. Gerade bei den verschiedenen Streaming Diensten bezahlt man schon mal diversen Anbietern einen monatlichen Betrag, nutzt aber tatsächlich nur einen Dienst, auf dem gerade die Lieblingsserie läuft. Hierbei kann „Abonnement-Jumping“ hilfreich sein. Man überlegt sich im Vorfeld, welche Filme und Serien man im nächsten Monat schauen will und abonniert eben jenen Anbieter, der diese in seiner Mediathek hat – die anderen kündigt man. So kann man sich beispielsweise jeden Monat oder auch alle zwei bis drei Monate für einen neuen Anbieter entscheiden, diesen „leerbingen“ [das Akkordgucken von Serien] und dann zum nächsten weiterziehen.

Tipp 3: Gebraucht kaufen

Nicht nur nachhaltig, sondern obendrein sparsam: Ob Handy, Möbel oder Gitarre. Im Internet kann man so ziemlich alles gebraucht kaufen. Wenn man sich genügend informiert, ist die Qualität fast genauso gut wie neu, der Preis aber weitaus geringer. Darüber hinaus kann man alte Produkte durch Upcycling zusätzlich aufwerten. Davon profitieren Umwelt und Geldbeutel! Ein weiterer Vorteil: der individuelle Touch im eigenen Heim.

Tipp 4: Anbieter vergleichen

Ob Strom, Versicherung oder der Handyvertrag: Die Unterschiede zwischen den Anbietern können enorm sein. Es empfiehlt sich, die aktuellen Angebote verschiedener Anbieter regelmäßig zu vergleichen. Zudem ist es meistens besser, einen Vertrag – beispielsweise den Mobilfunkvertrag – zu kündigen und einen neuen Vertrag abzuschließen, auch wenn es sich um denselben Anbieter handelt. So kann man häufig ein attraktiveres Angebot herausholen. Bei vielen Energiedienstleistern winken zur „Begrüßung“ Prämien und Gutscheine, die sich häufig direkt mit den monatlichen Abschlägen verrechnen lassen.

Tipp 5: Das Gesparte nicht auf dem Sparbuch liegen lassen

Was macht man mit den ganzen Ersparnissen durch die vorangegangenen Tipps? Aufs Sparbuch legen? Bitte nicht. Die Zeiten, in denen Sparbücher profitable Zinsen abgeworfen haben, sind lange vorbei. Und die aktuelle Nullzins- beziehungsweise Negativzinspolitik wird sich in absehbarer Zeit nicht ändern. Das heißt, aufgrund der stetigen Inflation und den nicht vorhandenen Zinsen verlieren die Ersparnisse sogar an Wert. Besser ist es, sein Geld anzulegen. Dabei müssen auch keine großen Beträge eingesetzt oder hohe Risiken eingegangen werden. Crowdinvestments im Immobilienbereich bieten die Möglichkeit, bereits ab 100 Euro in risikoarme Immobilienprojekte zu investieren und dabei von Zinsen bis 7,0 Prozent zu profitieren.